Plattformen: Focus | News & Blog | Office | Advance | Academic

Aposcience
07.01.2011, von kschweig Noch keine Kommentare

In dieser Sparte finden Sie

  • Kundeninformationsblätter (derzeit Mikronährstoffe)
  • Rezepturensammlungen
  • Apothekenrelevante Informationen für Theorie und Praxis

Zu APOSCIENCE

Teufelskrallenwurzel (Harpagophytum procumbens) – bei Arthrose und Rückenschmerzen
05.05.2012, von ehaas Noch keine Kommentare

Die im südlichen und südwestlichen Afrika beheimatete Pflanze besitzt eine große knollige Wurzel, aus der zu Beginn der Regenzeit in jedem Jahr frische Triebe hervorbrechen. Geerntet wird die sekundäre Speicherwurzel. Es gibt einen wässrigen und einen ethanolischen Extrakt, wobei der wässrige Extrakt mehr Wirkstoff enthält.

Während die Eingeborenen Südafrikas die Teufelskralle bei Gallen-, Leber-, Nieren- und Blasenleiden verwenden, wird die Droge bei uns hauptsächlich bei Gelenkerkrankungen eingesetzt. » Weiterlesen …

Tadalafil (Cialis®, Adcirca®) – bei erektiler Dysfunktion, pulmonaler Hypertonie und bei Prostatahyperplasie
15.04.2012, von ehaas Noch keine Kommentare

Tadalafil, ein PDE-5-Hemmer, der 2003 zur Behandlung von Erektionsstörungen zugelassen wurde und seit August 2011 als Adcirca® zur Behandlung der PA-Hypertonie eingesetzt wird, wurde im Oktober 2011 von der FDA auch zur Behandlung von benigner Prostatahyperplasie zugelassen. » Weiterlesen …

Niacin – ein interessanter Vertreter der B-Vitamine
01.04.2012, von ehaas Noch keine Kommentare

Niacin (Nicotinsäure) und Niacinamid (Nicotinamid) zählen zu den wasserlöslichen B-Vitaminen und haben die gleiche physiologische Bedeutung, da Nicotinsäure nach der Resorption amidiert und als Nicotinamid gespeichert wird. Niacin kann in der Leber aus der Aminosäure Tryptophan synthetisiert werden. » Weiterlesen …

Teriflunomid – Hoffnungsschimmer bei der schubförmigen Multiplen Sklerose
22.03.2012, von kschweig Noch keine Kommentare


Wirkstoffgruppe: Immunmodulator
Wirkmechanismus: Dihydroorota-Dehydrogenase (DHODH)-Blocker
Indikation: Rezidivierende-remitierende Multiple Sklerose (RRMS)
Nebenwirkungen: Diarrhö, Nausea
Tagesdosis: oral, 7-14 mg/die
EU-Zulassung: wahrscheinlich 2012

Jüngste klinische Phase-III-Studien (TEMSO-Studie) zeigten, dass Teriflunomid die Schubrate bei der rezidivierend-remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS) erfolgreich senken konnte. Der Wirkstoff entfaltet seine Wirkung durch Blockade der Dihydroorotat-Dehydrogenase (DHODH), wodurch die De-novo-Pyrimidinsynthese in den aktivierten T-Lymphozyten gehemmt wird.
Teriflunomid ist der aktive Metabolit von Leflunomid. Bei der Metabolisierung » Weiterlesen …

Medikationsorientierte Supplementierung: Orale Kontrazeption
04.03.2012, von kschweig Noch keine Kommentare

Eine medikationsorientierte Gabe von Mikronährstoffen kann nicht nur die Therapiemöglichkeiten bei durch ernährungsphysiologische Maßnahmen beeinflussbaren Krankheiten optimieren, sondern auch….. weiterlesen

Midazolam (Buccolam®) – bei akuten Krampfanfällen von Kindern
03.03.2012, von ehaas Noch keine Kommentare

Buccolam® wurde von ViroPharma SPRL für die Behandlung von anhaltenden akuten Krampfanfällen von Patienten im Alter von 3 Monaten bis 18 Jahren entwickelt und kann buccal (in der Mundhöhle) angewandt werden.  Es handelt sich hier um die erste CHMP Empfehlung für eine Produktzulassung im zentralisierten PUMA-Verfahren (paediatric-use marketing authorisation). » Weiterlesen …

Hopfen (Humulus lupulus) – bei Schlaflosigkeit und Unruhezuständen
29.01.2012, von ehaas 1 Kommentar

Der Hopfen ist ein ausdauerndes Schlinggewächs mit rechtswindendem Stängel, das  3 bis 6 m hoch wird und sowohl für die Brauindustrie als auch für die arzneiliche Nutzung von Bedeutung ist. Die Droge stammt ausschließlich aus Kulturpflanzungen, der Hopfen kommt jedoch auch wild in feuchten Gebüschen, an Flussufern, Waldrändern und Hecken vor. Unter Strobuli Lupuli (Hopfenzapfen) versteht man die ganzen Fruchtstände mit vielen Einzelfrüchten, die jeweils hinter einer großen, trockenhäutigen Fruchtschuppe stehen. Glandulae Lupuli sind die kleinen gelben Drüsen, die sich durch Sieben von den frisch getrockneten Hopfenzapfen ablösen lassen. » Weiterlesen …

Brennpunkt Seminar – Neue Arzneimittel Frühjahr 2012
20.01.2012, von ehaas 1 Kommentar

Fortbildungsseminare für Apothekerinnen und Apotheker zur kritischen Beurteilung neuer Arzneimittel am österreichischen und europäischen Markt.

Vortragende: Univ.Prof.Mag.pharm.Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz und Mag.pharm.Dr. Mario Wurglics

» Weiterlesen …

Inkretin-Hormone
21.12.2011, von kschweig 1 Kommentar

Inkretin-Hormone sind Darmhormone, die im Dünndarm gebildet werden und nach Nahrungsaufnahme (postprandial) ins Blut abgegeben werden, um schließlich aus den B-Zellen des Pankreas das Glucose-induzierte Insulin bedarfsgerecht freizusetzen. Dieser Effekt kann nach oraler Gabe, nicht aber nach parenteralen Zufuhr von Glucose beobachtet werden („inkretin Effekt“).
Bislang kennt man 2 „Inkretin-Hormone“:

  • GIP    Gastrisches inhibitorisches Peptid
  • GLP-1    Glukagon-like-peptid » Weiterlesen …

PHARMAZIE : Quo vadis …….?
14.12.2011, von kschweig Noch keine Kommentare

Leipzig: Pharmazeuten wehren sich gegen Schließung

Für die Studenten und Professoren war die Ankündigung ein Schock: Das Institut für Pharmazie an der Universität Leipzig soll geschlossen werden. Das kündigte am Dienstag überraschend das Rektorat der Uni an.. weiterlesen

Institutsschließung: Sachsen besorgt um Arzneiversorgung

Sächsische Apothekerkammer und -verband reagierten bestürzt auf die Pläne des Rektorats der Universität Leipzig, den Studiengang Pharmazie zum kommenden Wintersemester abzuschaffen   ……. weiterlesen

Belatacept (Nulojix®) – bei Nierentransplantation
13.10.2011, von kschweig Noch keine Kommentare

Präparat: Nulojix®
Wirkstoffgruppe: Immunsuppressivum
Wirkmechanismus: selektiver Kostimulationsblocker (Verhinderung der Aktivierung von T-Zellen)
Indikation: Prophylaxe einer Organabstoßung nach einer Nierentransplantation in Kombination mit Kortikosteroiden und Mycophenolsäure
Nebenwirkungen: Harnwegsinfektionen, Cytomegalievirus-Infektionen, Leukopenie, Pyrexie, Sepsis, Pneumonie, Pyelonephritis, Durchfall u.v.a.m. (s. Nebenwirkungen Packungsbeilage).
Kontraindikationen: bei Patienten, die noch keinen Kontakt mit dem Epstein-Barr-Virus hatten. Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff.
Darreichungsform: Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
Halbwertszeit: 8-10 Tage
Tagesdosis: Einleitungsphase: 10mg/kg Körpergewicht
Erhaltungsphase: 5mg/kg Körpergewicht
EU-Zulassung: 17. Juni 2011

Das Fusionsprotein Belatacept besteht aus der modifizierten extrazellulären Domäne des humanen T-Lymphozyten-assoziierten Antigens (CTLA-4) und einem Teil der Fc-Domäne des humanen Immunglobulin-G1-Antikörpers. Der selektive Kostimulationsblocker Belatacept unterdrückt die Aktivität der „T-Zellen“ des Immunsystems, die an der Organabstoßung beteiligt sind. Dies geschieht durch Bindung an die CD80- und CD86-Rezeptormoleküle der aktivierten T-Zellen und verhindert so die CD28-vermittelte Kostimulation von T-Zellen und damit deren Aktivierung. Aktivierte T-Zellen sind Träger der Immunantwort » Weiterlesen …

Naproxen-Esomeprazol (Vimovo®) – NSAR + PPI in einer Arzneiform
24.09.2011, von ehaas Noch keine Kommentare

Mit Vimovo® steht nun erstmals eine Fixkombination von einem NSAR und einem PPI als Magenschutz zur Schmerztherapie zur Verfügung. Durch eine IR-(immediate release)-Freisetzung von Esomeprazol aus der Hülle der Filmtablette und einer retardierten Freisetzung von Naproxen im Dünndarm soll der Magen geschützt werden. » Weiterlesen …

Retigabin, Trobalt® – ein neues Antiepileptikum
06.09.2011, von kschweig Noch keine Kommentare

Präparat: Trobalt®
Wirkstoffgruppe: Antiepileptikum
Wirkmechanismus: K-Kanal-Öffner (K-Kanal-Aktivator)
Indikation: Zusatztherapie für fokale Krampfanfälle
Nebenwirkungen: Schwindel, Müdigkeit, Erschöpfung, Gedächtnisstörungen, Verwirrtheitszustände, Gleichgewichts- und Sprachstörungen, Halluzinationen, Dysurie, Harnentleerungsstörungen.
Kontraindikationen: Allergie gegen Retigabin
Halbwertszeit: 7,5 – 9 Stunden
Tagesdosis: Tabletten: Anfangs max. 3 x 100mg täglich
Erhaltungsdosis: 600 – 1200mg täglich
EU-Zulassung: 28. März 2011

Kürzlich berichteten wir bei den zukunftsorientierten Arzneistoffen über Retigabin. Jetzt erfolgte die Zulassung durch die EU.

Retigabin wirkt hauptsächlich auf Kv7.2- und Kv7.3-Kaliumkanäle, verlängert deren Öffnungszeit, führt so zur Hyperpolarisation und vermindert dadurch die erhöhte neuronale Erregbarkeit. Diese Kv7-K-Kanäle finden sich vorwiegend im zentralen und peripheren Nervensystem, aber auch z.T. in der gastrointestinalen Muskulatur und Urogenitaltrakt.
Bezüglich der Dosierung ist zu sagen, dass diese individuell angepasst werden muss.

Literatur:
Information der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (30. Mai 2011)

http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2011/05/23/antiepileptikum-retigabin.html

http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/medicines/human/medicines/001245/human_med_001431.jsp&murl=menus/medicines/medicines.jsp&mid=WC0b01ac058001d124

Orthomolekulare Medizin – Zusammenhang zwischen Mikronährstoffen und Demenz
31.08.2011, von ehaas 3 Kommentare

Demenz ist gekennzeichnet durch einen fortschreitenden Untergang von Hirnzellen, der verlangsamtes Denken, den Verlust von Erinnerungen (insbesondere neueren Datums), Verwirrung und Orientierungsschwierigkeiten zur Folge hat und zu einer starken Beeinträchtigung von Alltagsaktivitäten bis hin zur Pflegebedürftigkeit führt.

Demenzerkrankungen gehen oft mit einem verminderten Spiegel an einzelnen Mikronährstoffen einher. » Weiterlesen …

Docosanol (Erazaban®) – bei Fieberblasen
21.08.2011, von ehaas Noch keine Kommentare

Mit Docosanol steht nach langer Zeit ein neues Wirkprinzip gegen Fieberblasen in frühen Stadien zur Verfügung. Der langkettige Alkohol soll das Eindringen des Virus in die Zelle verhindern. » Weiterlesen …