Kreatin (Creatin, N-Amidinosarkosin) wird hauptsächlich in der Sportmedizin zur Leistungssteigerung eingesetzt, wobei wegen der vermehrten Wassereinlagerung in die Muskelzelle, auf eine ausreichende Zufuhr von Wasser (2-3 l/Tag) geachtet werden muss. Eine Erhöhung der muskulären KrP-Speicher (Kreatin-Loading) verzögert den ATP-Abbau bei kurzen, repetitiven Belastungen mit maximaler Intensität. Leistungssteigerungen sind beim Sprint, Schwimmen oder Rudern zu erwarten, weniger bei den Ausdauersportarten. Bei Produkten unklarer Herkunft ist unter Umständen mit Verunreinigungen durch anabol-androgene Steroide zu rechnen. Die Tagesdosis sollte in 2 Einzelgaben aufgeteilt werden (1. Gabe ca. 30-45 Min vor dem Training). Um Verletzungen vorzubeugen, sollten regelmäßig Einnahmepausen eingehalten werden. » Weiterlesen …
Kreatin - wichtig für den Energiestoffwechsel von Zellen mit hohem fluktuierendem Energiebedarf
10.03.2010, von ehaas Noch keine Kommentare
Methylnaltrexon (Relistor®)
08.03.2010, von kschweig Noch keine Kommentare
Präparat Relistor®
Wirkstoffgruppe (Laxans)
Wirkmechanismus peripherer kompetitiver µ-Rezeptor-Antagonist
Indikation durch Opioide ausgelöste Obstipation (wenn andere Laxantien nicht ausreichen)
Nebenwirkungen Abdominale Schmerzen, Schwindel
Interaktionen
Kontraindikationen Nierenfunktionsstörungen, dialysepflichtige Patienten, schwere Lebererkrankungen, Ileus
Halbwertszeit 8 Stunden
Tagesdosis alle 2 Tage als subkutane Injektion (12 mg bei einem Körpergewicht von 60-120 kg)
EU-Zulassung 02.07.2008
Methylnaltrexon
Methylnaltrexon ist indiziert bei Verstopfungen, die durch Opioide verursacht werden. Aufgrund seiner Quartärnisierung wirkt Methylnaltrexon nicht zentral sondern blockiert lediglich die µ-Rezeptoren am Darm, ohne die schmerzstillende Wirkung von Opioid-Analgetika zu beeinträchtigen.
Fosaprepitant ( Ivemend®)
07.03.2010, von kschweig Noch keine Kommentare
Präparat Ivemend®
Wirkstoffgruppe Antiemetikum
Wirkmechanismus Neurokinin-1-Rezeptorantagonist
Indikation Zur Vorbeugung bei Zytostatika induziertem Erbrechen
Nebenwirkungen Kopfschmerzen, Schwindel, Schluckauf, Appetitlosigkeit, Müdigkeit
Interaktionen
Kontraindikationen in Kombination mit Pimozid, Terfenadin, Astemizol oder Cisaprid
Halbwertszeit 9-13 Stunden
Tagesdosis Therapieschema lt. Fachinformation
Applikationsform Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
EU-Zulassung 11.01.2008
Klinische Studien
Ivemend wird vor Beginn der Chemotherapie intravenös appliziert. Es muss mit anderen Antiemetika, in Kombination mit einem Kortikosteroid, sowie 5HT3-Antagonisten verabreicht werden.
Indacaterol (Onbrez Breezhaler®)
06.03.2010, von kschweig Noch keine Kommentare
Präparat Onbrez Breezhaler®
Wirkstoffgruppe COPD-Therapeutikum
Wirkmechanismus beta-2-Sympathomimetikum
Indikation COPD
Nebenwirkungen inhalationsbedingter Husten
Interaktionen Hemmstoffe von CYP 3A4 erhöhen den Blutspiegel von Indacaterol
Kontraindikationen
Halbwertszeit 40-52 Stunden
Tagesdosis 1 x täglich 150 µg inhalativ bis 300µg.
EU-Zulassung 30.11.2009
Klinische Studien
Info Indacaterol ist ein langwirksames beta-2-Sympathomimetikum, welches ausschließlich zur Behandlung der COPD zugelassen ist. Es wird täglich 1x inhaliert.
Neramexane (NN®) - eine neue Therapieoption bei Tinnitus?
05.03.2010, von ehaas Noch keine Kommentare
Neramexane, eine neue Substanz aus der Merz-Forschung, steht in klinischer Erprobung für die Behandlung von subjektivem Tinnitus. Es laufen zurzeit drei internationale Phase-III-Studien mit rund 1200 Patienten, deren Ergebnisse mit Ende 2010 erwartet werden. » Weiterlesen …
Dronedaron (Multaq®)
05.03.2010, von kschweig Noch keine Kommentare
Präparat Multaq®
Wirkstoffgruppe Antiarrhytmicum
Wirkmechanismus K-, Na- und Ca-Antagonist; nicht kompetitiver alpha- und beta-Blocker
Indikation Vorhofflimmern
Nebenwirkungen Übelkeit, Durchfall, Hautreaktionen, Bradykardie, QT-Verlängerung, Magen-Darm-Beschwerden
Interaktionen Vasodilatation und negative Inotropie an Koronarterien senken den Blutdruck und den myokardialen Sauerstoffverbrauch.
Kontraindikationen NHYA-III und NYHA-IV Patienten
Halbwertszeit 25 – 30 Stunden
Tagesdosis 2 x 400 mg
EU-Zulassung 26.11.2009
Klinische Studien ERATO-Studie (Efficacy and safety of dRonedArone for The cOntrol of ventricular rate during atrial fibrillation)
ADONIS-Studie (American-Australien-African trial with DronedarONe In atrial fibrillation or flutter patients for the maintenance of Sinus rhythm)
EURIDIS-Studie (EURopean trial In atrial fibrillation or flutter patients receiving Dronedarone for the maIntenance of Sinus rhythm)
Dronedaron kann bei nicht permanenten Vorhofflimmern verwendet werden. Es ist weniger lipophil als Amiodaron und wird rascher eliminiert. Es lässt sich nicht in das klassische Schema der Antiarrhytmika einordnen.
Neuzulassungen
02.03.2010, von kschweig Noch keine Kommentare
Hier finden Sie die neu registrierten Arzneimittel seit 2008 incl, Wirkstoffgruppe, Wirkmechanismus und Indikationsgebiet. Die Liste wird laufend ergänzt und aktualisiert.
Adaptogene Pflanzenextrakte: Stress und Stress induzierte Krankheiten
02.03.2010, von kschweig Noch keine Kommentare
Adaptogene Pflanzenextrakte wie Panax ginseng und Eleutherococcus senticosus unterstützen den Körper, sich einerseits effektiver an Stresssituationen anzupassen und…. lesen sie mehr auf PURE ENCAPSULATIONS® DOC News 1-2010
Pneumokokken (Prevenar®13) - verbreiterte Serotypenabdeckung
24.02.2010, von ehaas Noch keine Kommentare
Mit der Vergrößerung des Serotypenspektrums von 6 auf 13 im neuen Impfstoff steigt der Abdeckungsgrad gegen die in Europa zirkulierenden invasiven Pneumokokken von 60% auf künftig 73-100% an. Prevenar® Ist für Säuglinge ab der 6. Lebenswoche und für Kleinkinder bis zum 5. Lebensjahr zur Prävention invasiver Pneumokokkeninfekte, Pneumonie und akuter Otitis media zugelassen.
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Orthomolekulare Medizin - Osteoporose und Knochenstoffwechsel
11.02.2010, von ehaas Noch keine Kommentare
Die Volkskrankheit Osteoporose wird definiert als eine systemische Erkrankung des Skeletts unterschiedlicher Genese mit einer generalisierten oder lokalen Verminderung des Knochengewebes, infolge einer negativen Bilanz des Knochenstoffwechsels und Qualitätsminderung der Mikrostruktur. Während die Gabe von Vitamin D und Calcium seit langem in der evidenzbasierten Medizin ihren Platz einnimmt, wird in der Orthomolekularen Medizin das Augenmerk auch auf eine ganze Reihe anderer Mikronährstoffe gelegt. » Weiterlesen …
Inkretin-Mimetika (GLP-1-Analoga)
09.02.2010, von kschweig 1 Kommentar
Als Inkretin-Mimetika werden Arzneistoffe bezeichnet, die glukoseabhängig wie das natürlich vorkommende Inkretin-Hormon GLP-1 den Blutzuckerspiegel normalisieren. Derzeit werden folgende Arzneistoffe verwendet bzw. sind in klinischer Prüfung:
- GLP-1 (kann nur parenteral appliziert werden)
- Liraglutid
- Exenatid
Wird Glucose oral verabreicht, so ist die Insulin-Sekretion wesentlich höher als bei einer intravenösen Glucose-Infusion. Dieser Effekt wird als Inkretin-Effekt bezeichnet. Inkretine sind Darmhormone, die im Dünndarm gebildet werden und nach Nahrungsaufnahme ins Blut abgegeben werden, um schließlich aus den B-Zellen des Pankreas Insulin bedarfsgerecht freizusetzen. Bislang kennt man 2 „Inkretin-Hormone“:
- GIP Gastrisches inhibitorisches Peptid
- GLP-1 Glukagon-like-peptid » Weiterlesen …
Gefährliche Wechselwirkungen von Dauerverschreibungen und Arzneimitteln aus der Reiseapotheke
07.02.2010, von ehaas Noch keine Kommentare
Bei einer bestehenden Dauerverschreibung sollte die Zusammensetzung der Reiseapotheke vor Antritt der Reise auf Interaktionen überprüft werden. Einen ausführlichen Artikel von Herrn Univ.-Prof.Mag.pharm.Dr. Eckhard Beubler finden Sie in der Österreichischen Apotheker-Zeitung. Der Link dazu befindet sich am Ende dieser Seite. » Weiterlesen …
Kreuzfahrt und Novovirus-Infektionen
07.02.2010, von kschweig Noch keine Kommentare
Kreuzfahrten sind groß in Mode gekommen. Eine Statistik über Novovirusinfektionen auf Kreuzfahrtschiffen bietet Ihnen der Abstract von Medline.





