
Sehr verehrte Frau Apotheker !
Sehr geehrter Herr Apotheker !
Bluthochdruck steht bei den Mortalitätsrisiken an erster Stelle, so lautet die Aussage der “Burden of Disease-Studie”, die von der Weltgesundheitsorganistion in Auftrag gegeben wurde. Das Problem dieser Erkrankung ist die Tatsache, dass die Hypertonie jahrelang einen asymptomatischen Verlauf zeigt. Doch schon in dieser Zeit beginnt sich die Arteriosklerose als Folgeerkrankung zu entwickeln, die in weiterer Folge das Gehirn, Herz und die Nieren schädigen können. MIt diesem Thema befasste sich heuer die Seggauerfortbildungstage.
Zu diesem Thema findet heuer schon zum 7. Mal die mit 1,5 ECTS-Punkten von der Universität Graz zertifizierte Online-Fortbildung statt.
Nützen sie die Möglichkeit, sich effektiv und schnell auf den neuesten Wissensstand zu diesen Thema zu bringen und ein Zertifikat der Universität Graz zu erhalten.
Sie finden die Fortbildung unter
Tags: Antihypertonika, Fortbildung, Hypertonie, Hypertoniebehandlung, Pharmazie, Weiterbildung |
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In dieser Sparte finden Sie
- Kundeninformationsblätter (derzeit Mikronährstoffe)
- Rezepturensammlungen
- Apothekenrelevante Informationen für Theorie und Praxis
Zu APOSCIENCE
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Fortbildungsseminare für Apothekerinnen und Apotheker zur kritischen Beurteilung neuer Arzneimittel am österreichischen und europäischen Markt.
Vortragende: Univ.Prof.Mag.pharm.Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz und Mag.pharm.Dr. Mario Wurglics
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Kategorien: Alle, Veranstaltungen
Inkretin-Hormone sind Darmhormone, die im Dünndarm gebildet werden und nach Nahrungsaufnahme (postprandial) ins Blut abgegeben werden, um schließlich aus den B-Zellen des Pankreas das Glucose-induzierte Insulin bedarfsgerecht freizusetzen. Dieser Effekt kann nach oraler Gabe, nicht aber nach parenteralen Zufuhr von Glucose beobachtet werden („inkretin Effekt“).
Bislang kennt man 2 „Inkretin-Hormone“:
- GIP Gastrisches inhibitorisches Peptid
- GLP-1 Glukagon-like-peptid » Weiterlesen …
Tags: A-Zellen, Antidiabetika, B-Zellen, Darmhormone, gastric inhibitory peptide, GIP, GLP-1, Glucagon, Gluckagon-like-peptide-1, Glucose, Glucose-dependent-insulin-releasing polypeptide, inkretin Effekt, Inkretin-Hotmone, Insulin, K-Zellen, L-Zellen |
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Mit Bydureon® steht seit Juni 2011 ein lang wirksames Inkretin-Mimetikum zur Verfügung, das nur einmal wöchentlich injiziert werden muss, im Gegensatz zu Byetta®, das 2 mal täglich injiziert wird. » Weiterlesen …
Tags: Antidiabetika, Diabetes, Diabetes mellitus, GLP-1, Inkretinmimetikum, Inkretinsystem, Insulin |
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Leipzig: Pharmazeuten wehren sich gegen Schließung

Für die Studenten und Professoren war die Ankündigung ein Schock: Das Institut für Pharmazie an der Universität Leipzig soll geschlossen werden. Das kündigte am Dienstag überraschend das Rektorat der Uni an.. weiterlesen
Institutsschließung: Sachsen besorgt um Arzneiversorgung

Sächsische Apothekerkammer und -verband reagierten bestürzt auf die Pläne des Rektorats der Universität Leipzig, den Studiengang Pharmazie zum kommenden Wintersemester abzuschaffen ……. weiterlesen
Tags: Apokammer, Arzneimittel, Arzneimittelversorgung, Arzneistoff, Pharmazie, Pharmaziestudium |
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Präparat: Nulojix®
Wirkstoffgruppe: Immunsuppressivum
Wirkmechanismus: selektiver Kostimulationsblocker (Verhinderung der Aktivierung von T-Zellen)
Indikation: Prophylaxe einer Organabstoßung nach einer Nierentransplantation in Kombination mit Kortikosteroiden und Mycophenolsäure
Nebenwirkungen: Harnwegsinfektionen, Cytomegalievirus-Infektionen, Leukopenie, Pyrexie, Sepsis, Pneumonie, Pyelonephritis, Durchfall u.v.a.m. (s. Nebenwirkungen Packungsbeilage).
Kontraindikationen: bei Patienten, die noch keinen Kontakt mit dem Epstein-Barr-Virus hatten. Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff.
Darreichungsform: Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
Halbwertszeit: 8-10 Tage
Tagesdosis: Einleitungsphase: 10mg/kg Körpergewicht
Erhaltungsphase: 5mg/kg Körpergewicht
EU-Zulassung: 17. Juni 2011
Das Fusionsprotein Belatacept besteht aus der modifizierten extrazellulären Domäne des humanen T-Lymphozyten-assoziierten Antigens (CTLA-4) und einem Teil der Fc-Domäne des humanen Immunglobulin-G1-Antikörpers. Der selektive Kostimulationsblocker Belatacept unterdrückt die Aktivität der „T-Zellen“ des Immunsystems, die an der Organabstoßung beteiligt sind. Dies geschieht durch Bindung an die CD80- und CD86-Rezeptormoleküle der aktivierten T-Zellen und verhindert so die CD28-vermittelte Kostimulation von T-Zellen und damit deren Aktivierung. Aktivierte T-Zellen sind Träger der Immunantwort » Weiterlesen …
Tags: Epstein-Barr-Virus, Immunsuppressivum, Kostimulationsblocker, Nierentransplantation, Post-Transplantations-Lymphoproliferationsstörung, rekombinante DNA-Technologie, T-Zellen |
Kategorien: Alle, Neue Arzneistoffe
Mit Vimovo® steht nun erstmals eine Fixkombination von einem NSAR und einem PPI als Magenschutz zur Schmerztherapie zur Verfügung. Durch eine IR-(immediate release)-Freisetzung von Esomeprazol aus der Hülle der Filmtablette und einer retardierten Freisetzung von Naproxen im Dünndarm soll der Magen geschützt werden. » Weiterlesen …
Tags: Antiphlogisticum, chronische Schmerzen, NSAR, PPI, Protonenpumpenhemmer, Rheumatoide Arthritis, Schmerzen |
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Präparat: Trobalt®
Wirkstoffgruppe: Antiepileptikum
Wirkmechanismus: K-Kanal-Öffner (K-Kanal-Aktivator)
Indikation: Zusatztherapie für fokale Krampfanfälle
Nebenwirkungen: Schwindel, Müdigkeit, Erschöpfung, Gedächtnisstörungen, Verwirrtheitszustände, Gleichgewichts- und Sprachstörungen, Halluzinationen, Dysurie, Harnentleerungsstörungen.
Kontraindikationen: Allergie gegen Retigabin
Halbwertszeit: 7,5 – 9 Stunden
Tagesdosis: Tabletten: Anfangs max. 3 x 100mg täglich
Erhaltungsdosis: 600 – 1200mg täglich
EU-Zulassung: 28. März 2011
Kürzlich berichteten wir bei den zukunftsorientierten Arzneistoffen über Retigabin. Jetzt erfolgte die Zulassung durch die EU.
Retigabin wirkt hauptsächlich auf Kv7.2- und Kv7.3-Kaliumkanäle, verlängert deren Öffnungszeit, führt so zur Hyperpolarisation und vermindert dadurch die erhöhte neuronale Erregbarkeit. Diese Kv7-K-Kanäle finden sich vorwiegend im zentralen und peripheren Nervensystem, aber auch z.T. in der gastrointestinalen Muskulatur und Urogenitaltrakt.
Bezüglich der Dosierung ist zu sagen, dass diese individuell angepasst werden muss.
Literatur:
Information der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (30. Mai 2011)
http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2011/05/23/antiepileptikum-retigabin.html
http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/medicines/human/medicines/001245/human_med_001431.jsp&murl=menus/medicines/medicines.jsp&mid=WC0b01ac058001d124
Tags: Antiepileptikum, fokale Krampfanfälle, K-Kanal-Aktivator, K-Kanal-Öffner, Kv7.2- und Kv7.3-Kaliumkanäle |
Kategorien: Alle, Neue Arzneistoffe
Demenz ist gekennzeichnet durch einen fortschreitenden Untergang von Hirnzellen, der verlangsamtes Denken, den Verlust von Erinnerungen (insbesondere neueren Datums), Verwirrung und Orientierungsschwierigkeiten zur Folge hat und zu einer starken Beeinträchtigung von Alltagsaktivitäten bis hin zur Pflegebedürftigkeit führt.
Demenzerkrankungen gehen oft mit einem verminderten Spiegel an einzelnen Mikronährstoffen einher. » Weiterlesen …
Tags: Anwendungen, Demenz, Ernährung, Mikronährstoff, Orthomolekulare Medizin |
Kategorien: Alle, Mikronährstoffe
Mit Docosanol steht nach langer Zeit ein neues Wirkprinzip gegen Fieberblasen in frühen Stadien zur Verfügung. Der langkettige Alkohol soll das Eindringen des Virus in die Zelle verhindern. » Weiterlesen …
Tags: Dermatikum, Fieberblasen, Herpes labialis, Herpesviren, topische Arzneiform |
Kategorien: Alle, Neue OTC-Produkte
Während Aloe, der eingetrocknete Zellsaft aus den Blättern verschiedener Aloe-Arten (A. barbadensis, A. ferox), eine dunkelbraune Färbung und eine stark abführende Wirkung hat, ist das Aloe-Gel farblos und wird aus den inneren, schwammigen Teilen der Blätter gewonnen. Aloe-Gel enthält keine Anthranoide und wirkt daher nicht abführend. » Weiterlesen …
Tags: Anthranoide, Ekzem, Obstipation, Psoriasis, Sonnenbrand, Wundheilung |
Kategorien: Alle, Phytotherapie
Mit der Zulassung von Boceprevir in Europa durch die EMA gibt es nun seit Juli 2011 eine neue Therapie-Option für Patienten mit chronischer Hepatitis C, die bisher schwierig zu therapieren waren. » Weiterlesen …
Tags: Hepatitis C, Proteasehemmer |
Kategorien: Alle, Neue Arzneistoffe

Präparat Sativex®
Wirkstoffgruppe Cannabinoide
Wirkmechanismus CB1- und CB2-Agonisten, Regulatoren exzitatorischer Neurotransmitter (Glutamat).
Anwendung Spray für die Mundhöhle
Indikation Spastik bei Multipler Sklerose
Nebenwirkungen psychische Störungen (Benommenheit, Aufmerksamkeitsstörungen, Somnolenz), Gleichgewichtsstörungen
Interaktionen gleichzeitige Gabe von sedierenden Arzneimitteln (Reduktion der Muskelkraft: Sturzgefahr)
Tagesdosis max. 12 Spühstöße : 1 Sprühstoß = 2,7 mg THC + 2,5 mg CBD.
EU-Zulassung 1. Juli 2011 (BRD)
Für sehr viele PatientInnen, die an Multipler Sklerose leiden, stellt die Spastik ein großes Problem dar. Hierbei kommt es zu einer intermittierenden oder anhaltenden schmerzhaften Erhöhung des Muskeltonus. Mit Sativex steht nun erstmals ein Cannabinoid zur Behandlung der Spastik bei diesen MS-PatientInnen angewendet werden darf, die auf andere Arzneimittel (Baclofen, Tizanidin) nicht ansprechen.
Literatur
http://www.thisislincolnshire.co.uk/Cannabis-based-MS-drug-rejected-NHS-Lincolnshire/story-12801496-detail/story.html
http://msj.sagepub.com/content/10/4/434
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35804/Cannabis-Medikament_lindert_Spastizitaet_bei_multipler_Sklerose.htm
Tags: Cannabidiol, Cannabinoide, CB1-Agonist, CB2-Agonist, CBD, Glutamat, Multiple Sklerose, Schmerzen, Spastik, Tetrahydrocannabinol, THC |
Kategorien: Alle, Neue Arzneistoffe
In Frankreich wurden Pioglitazon-hältige Arzneimittel (sie führen zu einer Verminderung der Insulinresistenz bei Typ-II-Diabetes) vom Markt genommen.
Grund der Marktrücknahme in Frankreich war eine umfassende französische Studie, die Hinweise ergab, dass das blutzuckersenkende Medikament zu einem leichten Anstieg des Blasenkarzinom-Risikos bei Männern führt. » Weiterlesen …
Tags: Antidiabetika, Diabetes, Glitazone, Glukose, Glukosetransporter, GLUT-4, Insulin |
Kategorien: ARZNEIMITTEL-INFO, Alle