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SeloDerm® – Hautstabilisierende Formel zur diätetischen Behandlung von Neurodermitis, Psoriasis und Problemhaut

seloderm-kapselnOb unsere Haut schön und gesund ist, hängt in hohem Maße davon ab, wie Immunsystem, Verdauung und Nervensystem funktionieren. In jahrelanger Forschungsarbeit konnte eine patentierte Haut-Formel entwickelt werden, die die Widerstandskraft und Elastizität der Haut um ein Vielfaches fördert. Besonders geeignet ist die neue Wirkformel auch für Personen mit Neurodermitis und Psoriasis.

Kurzinformation

Präparat SeloDerm®

Wirkstoffgruppe Mikronährstoffe

Wirkmechanismus Aktivierung des Stoffwechsels der Hautzellen; Schutzstoffe für Hautzellen (Antioxidantien); Zufuhr von Baustoffen für den Hautstoffwechsel; Neutralisation und Ausleitung von Schadstoffen;

Indikation sensible, trockene, spröde und allergische Haut; Neurodermitis; Psoriasis;

Dosierung

Zur Förderung und Gesunderhaltung eines geschmeidigen Hautbildes:

Morgens und abends, vor den Mahlzeiten, jeweils 2 Kapseln mit etwas Flüssigkeit einnehmen.

Zur Behandlung geschädigter Haut in Folge von Neurodermitis oder Psoriasis

Kinder von 1 bis 6 Jahren: Morgens und abends je eine Kapsel.

Kinder von 6 bis 12 Jahren: Morgens und abends, vor den Mahlzeiten,

jeweils 2 Kapseln mit etwas Flüssigkeit einnehmen

Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene:

Morgens und abends, vor den Mahlzeiten, jeweils 3 Kapseln mit etwas Flüssigkeit einnehmen.

Wirkung

  • SeloDerm Kapseln fördern die Widerstandskraft der Haut durch einen Komplex hydrophiler und lipophiler Antioxidantien, sie stärken die Haut gegenüber äußeren Einflüssen wie UV-Strahlung, Allergenen und anderen hautreizenden Faktoren und beugen auch der Bildung von Altersflecken und Falten vor.
  • Sie fördern die Hautelastizität durch die Zufuhr von Omega 3-, 6- und 9-Fettsäuren und Phospholipiden.
  • Es kommt zu einer Regeneration der Haut durch die Zufuhr von B-Vitaminen, Cholin, Zink und Vitamin C.
  • Eine Verbesserung des Hautbildes wird ermöglicht durch die Mikronährstoffe Kupfer, Vitamin C und Silicium.

Da bei Neurodermitispatienten oft auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten eine Rolle spielen, werden zahlreiche Nahrungsbestandteile aus dem Diätplan gestrichen, was in der Folge zu einer Minderversorgung mit wichtigen Mikronährstoffen führt. Dieser Mangel kann durch eine Supplementierung mit SeloDerm wieder ausgeglichen werden.

Enzymaktivatoren

Mikronährstoffe wie Zink, Vitamin C, Vitamin B6, Magnesium und Niacin sind für die Aktivität des Enzyms Delta-6-Desaturase von Bedeutung. Eine eingeschränkte Aktivität dieses Enzyms wird mit der Entstehung von Neurodermitis in Verbindung gebracht. Weiters scheint es einen Zusammenhang zwischen erniedrigten Selenkonzentrationen im Blut von Neurodermitikern bzw. Psoriatikern und einer verminderten Aktivität der Selen-abhängigen Glutathionperoxidase zu geben, während Mangan und Kupfer für die Aktivität der Superoxiddismutase (SOD) eine essentielle Rolle spielen.

Strukturelle Bestandteile von Zellmembranen und Präkursoren antiinflammatorisch wirksamer Substanzen

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren  spielen eine wesentliche Rolle für die Barrierefunktion der Haut und regulieren maßgeblich ihren Feuchtigkeitsgehalt. Sie unterstützen den antientzündlichen Prostaglandinbildungsweg und haben eine entscheidende Bedeutung für die Struktur innerhalb der Zellmembranen.

Ausscheidung saurer Stoffwechselmetabolite

Die Zufuhr organisch gebundener Mineralstoffe und Spurenelemente fördert die Regulation des Säure-Basen-Haushaltes und führt zur Beseitigung von Säureablagerungen aus dem Bindegewebe, wodurch die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen, die Elastizität im Extrazellulärraum und die Kommunikation zwischen den Zellen verbessert wird.

Antioxidanzien

Die antioxidative Kapazität ergibt sich aus einer Reihe von endogenen und exogenen Schutzmechanismen, die sich der Alterung der Zellen entgegenstellen und ihre Lebensdauer verlängern. Zu den Mikronährstoffen, die Cofaktoren solcher Schutzmechanismen sind, oder als Radikalfänger wirken zählen Vitamin E, Vitamin C, Carotinoide und Selen.

Neurodermitis

Neurodermitis, auch   als Neurodermitis atopica, atopisches Ekzem bzw. endogenes Ekzem bezeichnet, ist eine mit gesteigerter Prävalenz im Kindesalter auftretende Ekzemerkrankung.

Charakteristisch sind die “Leitsymptome”:

  • trockene Haut
  • starker Juckreiz

Die Inzidenz dieser Erkrankung steigt – wahrscheinlich durch das vermehrte Auftreten schädlicher Unwelteinflüsse (Umweltverschmutzung, Stress, Rauchen). Sie entwickelt sich bei 60% der Betroffenen  bereits im ersten Lebensjahr und mit absteigender Inzidenz in den darauf folgenden Jahren. In der Regel heilt die Neurodermitis zur Pubertät ab oder geht in eine betont milder verlaufende Form über. Erstmanifestationen im Schulalter persistieren tendenziell länger – im Erwachsenalter sind sie sehr selten.  Die Erkrankung verläuft chronisch bzw. chronisch rezidivierend. Als exogen irritierende Faktoren gelten auch Klimareize, weshalb die Erkrankung gehäufter  im Frühjahr bzw. Herbst auftritt. Zahlreiche Untersuchungen deuten darauf hin, dass ein Defekt im Stoffwechsel der Ungesättigten Fettsäuren an der Entstehung der Neurodermitis beteiligt ist, wobei durch eine verminderte Aktivität der Delta-6-Desaturase die Bildung von Gamma-Linolensäure und in weiterer Folge von entzündungshemmenden PGE1 herabgesetzt ist.

Psoriasis

Die Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) ist in Europa eine häufige Hautkrankheit (Prävalenz 3- 5 %). Statistisch gesehen tritt sie  bei Männern häufiger auf, als bei Frauen.

Psoriasis (Psora: schuppige Flechte, Schuppenflechte) ist eine meist hoch chronisch verlaufende Dermatose, die durch charakteristische schuppige Herde gekennzeichnet ist und verläuft  chronisch – akut, oder chronisch – stationär; eventuell mit wechselnder Lokalisation und Ausdehnung. Aufgrund der manchmal erheblichen Aussehensstörung ist diese Erkrankung mit einem mehr oder weniger starken Leidensdruck verbunden.
Psoriasis kann in allen Altersgruppen auftreten, wobei der Inzidenzgipfel der ersten Manifestation in der zweiten und dritten Dekade liegt. 50 % erkranken vor dem 25.-sten und 90 % vor dem 50.-sten Lebensjahr. Sehr selten treten Erstmanifestationen bei der Geburt bzw. im hohen Alter auf.

Quellen

Gröber, Uwe; Orthomolekulare Medizin, 2.Aufl., Wiss. Verlagsges., Stuttgart, 2002.

Zimmermann, Michael; et al.; Burgersteins Handbuch der Nährstoffe, Haug Verlag, Heidelberg, 2000.

Biesalski, Hans Konrad; et al.; Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, Georg Thieme Verlag, Stuttgart, u.a., 2002.

Galland L., Increased requirements for essential fatty acids in atopic individuals: a review with clinical descriptions, J Am Coll Nutr. 1986;5(2):213-28.

Morse PF, et al., Meta-analysis of placebo-controlled studies of the efficacy of Epogam in the treatment of atopic eczema. Relationship between plasma essential fatty acid changes and clinical response, Br J Dermatol. 1989 Jul;121(1):75-90.

Pharmxplorer/Office/Information (http://office.pharmxplorer.at/sec/apo/px/indikation2.php, 10.04.2010)

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2 Kommentare zu “SeloDerm® – Hautstabilisierende Formel zur diätetischen Behandlung von Neurodermitis, Psoriasis und Problemhaut”

  1. MEDIAN Klinik Heiligendamm – Mein Erfahrungsbericht…

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  2. Geli sagt:

    Vielen Dank für die umfangreichen Infos. Gibt’s leider nicht so oft im Internet. Wer aber noch mehr über die ND wissen will den kann ich die Seite empfehlen die find ich sehr gut: Neurodermitis. Cremes sind dabei wirklich so eines der wichtigsten Dinge die man – regelmäßig, und nicht nur wenn’s gerade mal besonders schlimm ist! – tun sollte als Ekzem-Geplagter! Und viel ausprobieren. Ich werd mir die Salbe mal anschauen!

    LG

    Geli

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