Der Hopfen ist ein ausdauerndes Schlinggewächs mit rechtswindendem Stängel, das 3 bis 6 m hoch wird und sowohl für die Brauindustrie als auch für die arzneiliche Nutzung von Bedeutung ist. Die Droge stammt ausschließlich aus Kulturpflanzungen, der Hopfen kommt jedoch auch wild in feuchten Gebüschen, an Flussufern, Waldrändern und Hecken vor. Unter Strobuli Lupuli (Hopfenzapfen) versteht man die ganzen Fruchtstände mit vielen Einzelfrüchten, die jeweils hinter einer großen, trockenhäutigen Fruchtschuppe stehen. Glandulae Lupuli sind die kleinen gelben Drüsen, die sich durch Sieben von den frisch getrockneten Hopfenzapfen ablösen lassen. » Weiterlesen …
Hopfen (Humulus lupulus) – bei Schlaflosigkeit und Unruhezuständen
29.01.2012, von ehaas 1 Kommentar
Brennpunkt Seminar – Neue Arzneimittel Frühjahr 2012
20.01.2012, von ehaas Noch keine Kommentare
Fortbildungsseminare für Apothekerinnen und Apotheker zur kritischen Beurteilung neuer Arzneimittel am österreichischen und europäischen Markt.
Vortragende: Univ.Prof.Mag.pharm.Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz und Mag.pharm.Dr. Mario Wurglics
Inkretin-Hormone
21.12.2011, von kschweig 1 Kommentar
Inkretin-Hormone sind Darmhormone, die im Dünndarm gebildet werden und nach Nahrungsaufnahme (postprandial) ins Blut abgegeben werden, um schließlich aus den B-Zellen des Pankreas das Glucose-induzierte Insulin bedarfsgerecht freizusetzen. Dieser Effekt kann nach oraler Gabe, nicht aber nach parenteralen Zufuhr von Glucose beobachtet werden („inkretin Effekt“).
Bislang kennt man 2 „Inkretin-Hormone“:
- GIP Gastrisches inhibitorisches Peptid
- GLP-1 Glukagon-like-peptid » Weiterlesen …
Exenatid (Bydureon®) – Inkretinmimetikum, nur mehr 1 mal wöchentlich zu applizieren
20.12.2011, von ehaas Noch keine Kommentare
Mit Bydureon® steht seit Juni 2011 ein lang wirksames Inkretin-Mimetikum zur Verfügung, das nur einmal wöchentlich injiziert werden muss, im Gegensatz zu Byetta®, das 2 mal täglich injiziert wird. » Weiterlesen …
Einladung zur Online-Fortbildung
19.12.2011, von kschweig Noch keine Kommentare
Sehr verehrte Frau Apotheker !
Sehr geehrter Herr Apotheker !
Bluthochdruck steht bei den Mortalitätsrisiken an erster Stelle, so lautet die Aussage der “Burden of Disease-Studie”, die von der Weltgesundheitsorganistion in Auftrag gegeben wurde. Das Problem dieser Erkrankung ist die Tatsache, dass die Hypertonie jahrelang einen asymptomatischen Verlauf zeigt. Doch schon in dieser Zeit beginnt sich die Arteriosklerose als Folgeerkrankung zu entwickeln, die in weiterer Folge das Gehirn, Herz und die Nieren schädigen können. MIt diesem Thema befasste sich heuer die Seggauerfortbildungstage.
Zu diesem Thema findet heuer schon zum 7. Mal die mit 1,5 ECTS-Punkten von der Universität Graz zertifizierte Online-Fortbildung statt.
Nützen sie die Möglichkeit, sich effektiv und schnell auf den neuesten Wissensstand zu diesen Thema zu bringen und ein Zertifikat der Universität Graz zu erhalten.
Sie finden die Fortbildung unter
http://focus.pharmxplorer.at/
PHARMAZIE : Quo vadis …….?
14.12.2011, von kschweig Noch keine Kommentare
Leipzig: Pharmazeuten wehren sich gegen Schließung
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Für die Studenten und Professoren war die Ankündigung ein Schock: Das Institut für Pharmazie an der Universität Leipzig soll geschlossen werden. Das kündigte am Dienstag überraschend das Rektorat der Uni an.. weiterlesen
Institutsschließung: Sachsen besorgt um Arzneiversorgung
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Sächsische Apothekerkammer und -verband reagierten bestürzt auf die Pläne des Rektorats der Universität Leipzig, den Studiengang Pharmazie zum kommenden Wintersemester abzuschaffen ……. weiterlesen
Naproxen-Esomeprazol (Vimovo®) – NSAR + PPI in einer Arzneiform
24.09.2011, von ehaas Noch keine Kommentare
Mit Vimovo® steht nun erstmals eine Fixkombination von einem NSAR und einem PPI als Magenschutz zur Schmerztherapie zur Verfügung. Durch eine IR-(immediate release)-Freisetzung von Esomeprazol aus der Hülle der Filmtablette und einer retardierten Freisetzung von Naproxen im Dünndarm soll der Magen geschützt werden. » Weiterlesen …
Retigabin, Trobalt® – ein neues Antiepileptikum
06.09.2011, von kschweig Noch keine Kommentare
Präparat: Trobalt®
Wirkstoffgruppe: Antiepileptikum
Wirkmechanismus: K-Kanal-Öffner (K-Kanal-Aktivator)
Indikation: Zusatztherapie für fokale Krampfanfälle
Nebenwirkungen: Schwindel, Müdigkeit, Erschöpfung, Gedächtnisstörungen, Verwirrtheitszustände, Gleichgewichts- und Sprachstörungen, Halluzinationen, Dysurie, Harnentleerungsstörungen.
Kontraindikationen: Allergie gegen Retigabin
Halbwertszeit: 7,5 – 9 Stunden
Tagesdosis: Tabletten: Anfangs max. 3 x 100mg täglich
Erhaltungsdosis: 600 – 1200mg täglich
EU-Zulassung: 28. März 2011
Kürzlich berichteten wir bei den zukunftsorientierten Arzneistoffen über Retigabin. Jetzt erfolgte die Zulassung durch die EU.
Retigabin wirkt hauptsächlich auf Kv7.2- und Kv7.3-Kaliumkanäle, verlängert deren Öffnungszeit, führt so zur Hyperpolarisation und vermindert dadurch die erhöhte neuronale Erregbarkeit. Diese Kv7-K-Kanäle finden sich vorwiegend im zentralen und peripheren Nervensystem, aber auch z.T. in der gastrointestinalen Muskulatur und Urogenitaltrakt.
Bezüglich der Dosierung ist zu sagen, dass diese individuell angepasst werden muss.
Literatur:
Information der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (30. Mai 2011)
http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2011/05/23/antiepileptikum-retigabin.html
http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/medicines/human/medicines/001245/human_med_001431.jsp&murl=menus/medicines/medicines.jsp&mid=WC0b01ac058001d124
Orthomolekulare Medizin – Zusammenhang zwischen Mikronährstoffen und Demenz
31.08.2011, von ehaas 3 Kommentare
Demenz ist gekennzeichnet durch einen fortschreitenden Untergang von Hirnzellen, der verlangsamtes Denken, den Verlust von Erinnerungen (insbesondere neueren Datums), Verwirrung und Orientierungsschwierigkeiten zur Folge hat und zu einer starken Beeinträchtigung von Alltagsaktivitäten bis hin zur Pflegebedürftigkeit führt.
Demenzerkrankungen gehen oft mit einem verminderten Spiegel an einzelnen Mikronährstoffen einher. » Weiterlesen …
Docosanol (Erazaban®) – bei Fieberblasen
21.08.2011, von ehaas Noch keine Kommentare
Mit Docosanol steht nach langer Zeit ein neues Wirkprinzip gegen Fieberblasen in frühen Stadien zur Verfügung. Der langkettige Alkohol soll das Eindringen des Virus in die Zelle verhindern. » Weiterlesen …
ALOE-Gel (Aloe vera) – nicht zu verwechseln mit dem eingetrockneten Zellsaft aus den Blättern
15.08.2011, von ehaas Noch keine Kommentare
Während Aloe, der eingetrocknete Zellsaft aus den Blättern verschiedener Aloe-Arten (A. barbadensis, A. ferox), eine dunkelbraune Färbung und eine stark abführende Wirkung hat, ist das Aloe-Gel farblos und wird aus den inneren, schwammigen Teilen der Blätter gewonnen. Aloe-Gel enthält keine Anthranoide und wirkt daher nicht abführend. » Weiterlesen …
Nährstoff Akademie Salzburg – Herbst 2011
09.08.2011, von ehaas Noch keine Kommentare
Termine für Basisseminare und Spezialseminare finden Sie unter:
http://www.naehrstoff-akademie.com/de/veranstaltungen/veranstaltungen.php?navanchor=1010004
Boceprevir (Victrelis®) – neue Behandlungsmöglichkeit bei chronischer Hepatitis C
08.08.2011, von ehaas Noch keine Kommentare
Mit der Zulassung von Boceprevir in Europa durch die EMA gibt es nun seit Juli 2011 eine neue Therapie-Option für Patienten mit chronischer Hepatitis C, die bisher schwierig zu therapieren waren. » Weiterlesen …
Sativex ® , Spray zur Behandlung der Spastik bei MS-PatientInnen
04.08.2011, von kschweig Noch keine Kommentare

Präparat Sativex®
Wirkstoffgruppe Cannabinoide
Wirkmechanismus CB1- und CB2-Agonisten, Regulatoren exzitatorischer Neurotransmitter (Glutamat).
Anwendung Spray für die Mundhöhle
Indikation Spastik bei Multipler Sklerose
Nebenwirkungen psychische Störungen (Benommenheit, Aufmerksamkeitsstörungen, Somnolenz), Gleichgewichtsstörungen
Interaktionen gleichzeitige Gabe von sedierenden Arzneimitteln (Reduktion der Muskelkraft: Sturzgefahr)
Tagesdosis max. 12 Spühstöße : 1 Sprühstoß = 2,7 mg THC + 2,5 mg CBD.
EU-Zulassung 1. Juli 2011 (BRD)
Für sehr viele PatientInnen, die an Multipler Sklerose leiden, stellt die Spastik ein großes Problem dar. Hierbei kommt es zu einer intermittierenden oder anhaltenden schmerzhaften Erhöhung des Muskeltonus. Mit Sativex steht nun erstmals ein Cannabinoid zur Behandlung der Spastik bei diesen MS-PatientInnen angewendet werden darf, die auf andere Arzneimittel (Baclofen, Tizanidin) nicht ansprechen.
Literatur
http://www.thisislincolnshire.co.uk/Cannabis-based-MS-drug-rejected-NHS-Lincolnshire/story-12801496-detail/story.html
http://msj.sagepub.com/content/10/4/434
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35804/Cannabis-Medikament_lindert_Spastizitaet_bei_multipler_Sklerose.htm





