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Pioglitazon (Actos®) – Hinweis auf Erhöhung des Risikos für Blasenkarzinom bei Männern?
21.07.2011, von ehaas 1 Kommentar

In Frankreich wurden Pioglitazon-hältige Arzneimittel (sie führen zu einer Verminderung der Insulinresistenz bei Typ-II-Diabetes) vom Markt genommen.

Grund der Marktrücknahme in Frankreich war eine umfassende französische Studie, die Hinweise ergab, dass das blutzuckersenkende Medikament zu einem leichten Anstieg des Blasenkarzinom-Risikos bei Männern führt. » Weiterlesen …

Buflomedil (Loftyl®) – ein kritisch zu beurteilender Arzneistoff?
06.03.2011, von ehaas 2 Kommentare

Im Februar wurde in Frankreich Buflomedil, das zur Erweiterung der Gefäße eingesetzt wurde, vom Markt genommen. Grund der Rücknahme waren kardiale und zentralnervöse Reaktionen, die speziell bei Überdosierungen und falschem Gebrauch beobachtet wurden. » Weiterlesen …

Arzneimittel, die im europäischen Ausland vom Markt genommen wurden
06.03.2011, von ehaas Noch keine Kommentare

In Frankreich wurden als Reaktion auf den Skandal um Benfluorex einige weitere Arzneimittel kritisch beurteilt und vom Markt genommen. – Mediator® – Propofan® – Noctran® – Di-Antalvic® » Weiterlesen …

LAMISIL® und Geschmacksstörungen
08.10.2010, von kschweig Noch keine Kommentare

terbinafinPatientInnen, die zur Behandlung ihres Nagelpilzbefalles Lamisil® (Terbinafin: Amisan®, Amykal®, Mayfung®, Myconormin®, Pedibene®, u.a.m) verschrieben bekommen haben, berichteten, dass sie ihre Geschmacksempfindung verloren haben. In der Folge kann es aufgrund des Appetitverlustes zur Gewichtsabnahme kommen. Diese Beeinträchtigung tritt nach mehrwöchiger Einnahme auf und hält nach Absetzen des Präparates noch mehrere Wochen an. Geschmacksstörungen führen ganz allgemein zur Beeintächtigung der Lebensqualität und können bei Gewichtsverlust auch die Gesundheit schädigen. Die Frage, die sich » Weiterlesen …

Rosiglitazon (Avandia®, Avandamet®, Avaglim®)
24.09.2010, von ehaas 1 Kommentar

Der Humanarzneimittelausschuss der EMA hat nach neuerlicher Prüfung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses die Ruhendstellung der Zulassung von Rosiglitazon empfohlen (24. September 2010). » Weiterlesen …

Bufexamac (Parfenac®) – hohes Risiko für Kontaktallergien
01.05.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) hat in Europa die Aufhebung der Zulassung für Bufexamac-hältige Arzneispezialitäten (Parfenac®, Bufal®, Calmaderm®, Proctosan®, Fansamac, Matu S, und andere) empfohlen (26.April 2010). » Weiterlesen …

Sibutramin (Reductil®, Teva®)
25.01.2010, von ehaas 1 Kommentar

Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) empfiehlt aufgrund der Ergebnisse der Sibutramine Cardiovascular OUTcomes (SCOUT) Studie die Ruhestellung aller Arzneispezialitäten, die Sibutramin enthalten, da das Nutzen/Risiko Verhältnis für diese Präparate nicht mehr gegeben ist (21.Jänner 2010). » Weiterlesen …

THERAPIE des Diabetes mit DPP-4-Hemmer sinnvoll?
10.12.2009, von kschweig 1 Kommentar

Wie Berichte der FDA und auch der EMEA zeigen, könnte es einen  Zusammenhang zwischen Pankreatitis und Vaskulitis bei der Therapie des Diabetes mellitus mit Dipeptidylpeptidase-4-Hemmer (DPP-4-Hemmer)  – Sitagliptin – geben.  Die DPP-4-Blocker hemmen den Abbau der Inkretinhormone, welche ihrerseits die Freisetzung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse fördern. So sind der FDA zwischen 2006 und 2009  Meldungen zugegangen,  in welchen über akuter Pankreatitis unter DPP-4 Therapie berichtet wird. Bei über 50 % der behandelten Patienten ist nach Absetzen der Dipeptidylpeptidasehemmer Besserung eingetreten. Auf Anordnung der EMEA muss die Fachinformation von Sitagliptin jetzt auch Hinweise auf kutane Vaskulitis enthalten.

Literatur:

http://www.emea.europa.eu/humandocs/PDFs/EPAR/janumet/H-861-en8.pdf

http://www.fda.gov/…/DrugSafetyInformationforHeathcareProfessionals/ucm183764.htm

arznei-telegramm. 40.Jhg.,9.Oktober 2009

Efalizumab (Raptiva®)
07.03.2009, von ehaas 1 Kommentar

Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) hat die Empfehlung abgegeben, die Zulassung für das Arzneimittel Raptiva (Efalizumab) ruhen zu lassen. Die EU Kommission, deren Entscheidung zurzeit noch ausständig ist, wird der Empfehlung des CHMP vermutlich folgen. Das Präparat wird daher in den nächsten Monaten nicht mehr auf dem Markt erhältlich sein. » Weiterlesen …