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Fosaprepitant ( Ivemend®)
07.03.2010, von kschweig Noch keine Kommentare

fosaprepitantPräparat Ivemend®
Wirkstoffgruppe Antiemetikum
Wirkmechanismus Neurokinin-1-Rezeptorantagonist
Indikation Zur Vorbeugung bei Zytostatika induziertem Erbrechen
Nebenwirkungen Kopfschmerzen, Schwindel, Schluckauf, Appetitlosigkeit, Müdigkeit
Interaktionen
Kontraindikationen in Kombination mit Pimozid, Terfenadin, Astemizol oder Cisaprid
Halbwertszeit 9-13 Stunden
Tagesdosis Therapieschema lt. Fachinformation
Applikationsform Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
EU-Zulassung 11.01.2008
Klinische Studien

Ivemend wird vor Beginn der Chemotherapie intravenös appliziert. Es muss mit anderen Antiemetika, in Kombination mit einem Kortikosteroid, sowie 5HT3-Antagonisten verabreicht werden.

Passionsblume (Passiflora incarnata) - eine Studie über die Wirkung bei autistischen Patienten
26.01.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

Von der Passionsblume wird berichtet, dass sie eine beruhigende und ordnende Wirkung hat. Dies führte zu der Annahme, dass diese Substanz vielleicht auch in der Behandlung von autistischen Störungen wirksam sein könnte.

Lesen Sie mehr bei Universimed

Phase III-Studie für Impfpflaster - Nadelfreie Impfungen
10.01.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

Intercell startet in Europa Phase III-Studie für Impfpflaster gegen Reisedurchfall:

Das Reisedurchfall-Impfsystem besteht aus einem selbstklebenden Pflaster, auf dem sich das Impfstoff-Antigen befindet (das thermolabile Toxin LT von E. coli), sowie dem Skin Preparation System (SPS). Mit dem SPS, das zum einmaligen Gebrauch bestimmt ist, wird die Haut an der Stelle der Pflasterapplikation auf den Impfstoff vorbereitet. Intercell kombiniert den klassischen Toxin-Ansatz der Impfung mit seinem modernen, pflasterbasierten nadelfreien Verabreichungssystem. Das SPS raut die Hornhaut (Stratum corneum) leicht auf. Das trockene Pflaster enthält das Antigen in einer stabilisierenden Arzneiträgerform und gibt das Antigen an die Haut ab. Aktivierte Langerhans-Zellen nehmen es auf und transportieren es zu den Lymphknoten.

Lesen Sie mehr bei APA OTS

Peramivir – das nächste Grippemittel
31.12.2009, von kschweig Noch keine Kommentare

Anwendung: Influenza

peramivirMit Peramivir wird voraussichtlich in etwa eineinhalb Jahren der nächste Wirkstoff gegen Influenza auf den Markt kommen. Der Wirkungsmechanismus ist ident mit dem von Oseltamivir. Als Neuraminidasehemmer verhindert es durch die Blockade des Virushüllproteins Neuraminidase das Abkoppeln neuer Viren von der infizierten Zelle. Dadurch wird die Infektion neuer Zellen und somit die Ausbreitung der Infektion verhindert. Peramivir ist seit einigen Jahren in klinischer Erforschung und gilt als aussichtsreicher Kandidat. Als injizierbarer Wirkstoff soll Peramivir künftig vor allem im Krankenhaus und bei schwerkranken Patienten eingesetzt werden. » Weiterlesen …

Succinylnorkokain - Impfstoff zur Behandlung von Kokainabhängigkeit?
11.11.2009, von ehaas Noch keine Kommentare

Antikörper gegen Kokain fangen das Suchtmittel vor seinem Übertritt ins ZNS ab. - Eine Studie, die bei Methadon-substituierten Patienten durchgeführt wurde, die von Drogen wie Crack, Haschisch, Alkohol und Opioiden abhängig waren.

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Lacosamid (Vimpat®) - zur Zusatzbehandlung von Epilepsie
01.08.2009, von ehaas Noch keine Kommentare

lacosamidLacosamid ist ein neues Antiepileptikum mit dualem Wirkmechanismus, das seit August 2008 zur Behandlung von partiellen Anfällen (epileptische Anfälle, die von einem bestimmten Teil des Gehirns ausgehen), als Zusatztherapie (add-on) zu anderen Antikonvulsiva für Patienten ab 16 Jahren zugelassen ist. » Weiterlesen …

HPV-Impfung - wirksamer Schutz bei entsprechender Zielgruppe
17.07.2009, von ehaas Noch keine Kommentare

Obwohl die Bedeutung von kontinuierlichen Pap-Tests und Tests auf HPV in geimpften und nicht geimpften Frauen betont werden muss, so hat die HPV-Impfung doch das Potential, das Auftreten von Zervixkarzinomen und Krebsvorstufen zu reduzieren. Das gilt auch für Überweisungen zur Kolposkopie und Zervixexzisionen.

Lesen Sie mehr bei MedAustriaNews

Lipidsenkung
16.06.2009, von kschweig Noch keine Kommentare

Im Jahr 2008 wurden mehrere Studien über Lipidsenkungen durchgeführt bzw. abgeschlossen.

Informationen dazu erhalten Sie bei universimed.com.

ERSPC-Studie versus PLCO-Studie
13.05.2009, von kschweig Noch keine Kommentare

Vergleicht man die Ergebnissse der ERSPC-Studie (European Randomized Study for Prostata Cancer) mit der PLCO-Studie (Prostate/Lung/Colorectal/Ovarian - cancer screening trial) miteinander, so kann man leicht feststellen, dass die Europäische Studie eine Mortalitätsverbesserung für Patienten im Screeningarm aufweist, während diese Ergebnisse  bei der amerikanischen Studie nicht nachvollzogen werden konnte. Die genauen statistischen Daten können bei einer Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft urologische Onkologie (AUO)  (Autor D. Klamt) unter

http://pressebuero-franck.de/stellungnahme-der-arbeitsgemeinschaft-urologische-onkologie-auo-zur-publikation-der-screening-studien-bei-prostatakrebs/

nachgelesen werden.

Diabetes mellitus : Therapie mit Depot-Exenatid
24.02.2009, von kschweig Noch keine Kommentare

Das Inkretinmimetikum Exenatid (Byetta) wird bei der Therapie des Diabetes mellitus 2 mal täglich s.c. injiziert.  Das ist im Vergleich auf die tägliche Injektion gegenüber einer  Insulintherapie nicht besonders attraktiv. Deshalb wurde jetzt ein Exenatid-Depot-Präparat entwickelt, welches nur einmal wöchentlich injiziert werden muss. Dabei wurden folgende Erkenntnise gewonnen. » Weiterlesen …

CHER-Studie
10.02.2009, von kschweig Noch keine Kommentare

CHER = Children with HIV Early antiRetroviral therapy

In dieser Studie wurden bei 377 HIV-positiven Kindern (HIV-DNS und -RNS im Plasma, CD4-Zellen> 25%) eine antiretrovirale Therapie (Lopinoavir-Ritonavir, Zidovudin und Lamivudin) dann begonnen, wenn die CD4-Zellen unter 20%  (bzw 25% bei Kindern unter einem Jahr) abgefallen waren. Hierbei konnte gezeigt werden, dass die Sterblichkeit um 76% sank. Eine frühe Diagnose verbunden mit einer antiretroviralen Therapie von Mutter und Kind um die Zeit der Geburt herum können die Letalität der Kleinkinder senken.

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Jupiter-Studie
10.02.2009, von kschweig Noch keine Kommentare

rosuvastatin1

Jupiter = Justification for Use of Statins in Prevention: an Intervention Trial Evaluating Rosuvastatin

Diese an 18.000 TeilnehmerInnen durchgeführte Studie untersucht den Nutzen des CSE-Hemmers Rosuvastatin in der Primärpräventation von kardiovasculären Erkrankungen unter Berücksichtigung des C-reaktiven Proteins (CRP). Die publizierte  Studie bestätigt die Wirksamkeit des Statins in der Primärpräventation kardiovasculärer Erkrankungen. Hingegen wird weder ein lebensverlängernder Effekt noch eine Indikationsausweitung für die Statintherapie belegt.

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