Wie verschiedene Studien ergaben, erfüllt Adipositas sehr gut die Kriterien eines Risikofaktors für Diabetes und koronare Herzkrankheit.
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Man geht davon aus, dass etwa 5% aller Menschen zumindest einmal in ihrem Leben einen epileptischen Anfall erleben. Sollten jedoch wiederholt Anfälle auftreten, spricht man von der chronischen Anfallserkrankung oder Epilepsie, wovon etwa 1% der Bevölkerung betroffen ist. Damit stellt Epilepsie die häufigste chronische Krankheit des zentralen Nervensystems dar. Epileptische Anfälle werden durch eine plötzliche extreme Aktivitätssteigerung der Nervenzellen im Gehirn hervorgerufen. Dadurch kommt es zu einer vorübergehenden Funktionsstörung des Gehirns. Epilepsie stellt allerdings einen Oberbegriff von verschiedenen anfallsartig verlaufenden, chronisch rezidivierenden Krankheiten dar, die auf einer Übererregbarkeit zentraler Neurone und damit einer Erniedrigung der Krampfschwelle beruhen und mit abnormen motorischen Reaktionen und/oder Bewusstseinsstörungen bzw. Bewusstseinsverlust sowie teilweise auch verstärkten vegetativen Reaktionen einhergehen. Es ist zwar so, dass Epilepsien in jedem Alter auftreten können, in der Regel tritt allerdings die Erstmanifestation zu 50 % noch vor dem 10. Lebensjahr auf.
Zu den therapeutisch wichtigsten Möglichkeiten die Epilepsie symptomatisch zu behandeln, gehört neben der Beeinflussung spannungsabhängiger Natrium-Kanäle der Eingriff in das GABAerge System. » Weiterlesen …
Präparat: Adenuric®
Wirkstoffgruppe: Urikostatikum
Wirkmechanismus: Xanthinoxidasehemmer
Indikation: Hyperurikämie, manifeste Gicht (Gichtarthritis, Gichtknoten)
Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Durchfall, Übelkeit, kardiovaculäre Ereignisse ???, Gichtanfälle in den ersten Einnahmemonaten
Kontraindikationen: Komedikation mit Merkaptopurin bzw.Azathioprin
Halbwertszeit: 5-8 Stunden
Ausscheidung: Leber und Niere
Tagesdosis: 1 x 80 mg
EU-Zulassung: 21.4.2008
Klinische Studien: APEX : Allopurinol- and Placebo-Controlled Efficacy Study of Febuxostat,
FACT : Febuxostat versus Allopurinol Controlled Trial,
CONFIRMS
Bei der Therapie mit Febuxostat soll der Harnsäurespiegel auf unter 6 mg/dl gesenkt werden, wobei sich Harnsäurekristalle auflösen sollen und einer erneuten Kristallbildung vorgebeugt wird.
Am 1. Oktober 2009 erteilte die Europäische Kommission dem Unternehmen Bristol-Myers die Genehmigung für das Inverkehrbringen von Onglyza®, womit nun der dritte Vertreter aus der Gruppe der Gliptine als Add-on Kombinationstherapie bei Typ-2-Diabetes zur Verfügung steht. Gliptine hemmen den enzymatischen Abbau der Inkretinhormone. Onglyza® ist nur zusammen mit Metformin, Sulfonylharnstoffen oder Thiazolidindionen zugelassen. » Weiterlesen …
Präparat Ivemend®
Wirkstoffgruppe Antiemetikum
Wirkmechanismus Neurokinin-1-Rezeptorantagonist
Indikation Zur Vorbeugung bei Zytostatika induziertem Erbrechen
Nebenwirkungen Kopfschmerzen, Schwindel, Schluckauf, Appetitlosigkeit, Müdigkeit
Interaktionen
Kontraindikationen in Kombination mit Pimozid, Terfenadin, Astemizol oder Cisaprid
Halbwertszeit 9-13 Stunden
Tagesdosis Therapieschema lt. Fachinformation
Applikationsform Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
EU-Zulassung 11.01.2008
Klinische Studien
Ivemend wird vor Beginn der Chemotherapie intravenös appliziert. Es muss mit anderen Antiemetika, in Kombination mit einem Kortikosteroid, sowie 5HT3-Antagonisten verabreicht werden.
Von der Passionsblume wird berichtet, dass sie eine beruhigende und ordnende Wirkung hat. Dies führte zu der Annahme, dass diese Substanz vielleicht auch in der Behandlung von autistischen Störungen wirksam sein könnte.
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Intercell startet in Europa Phase III-Studie für Impfpflaster gegen Reisedurchfall:
Das Reisedurchfall-Impfsystem besteht aus einem selbstklebenden Pflaster, auf dem sich das Impfstoff-Antigen befindet (das thermolabile Toxin LT von E. coli), sowie dem Skin Preparation System (SPS). Mit dem SPS, das zum einmaligen Gebrauch bestimmt ist, wird die Haut an der Stelle der Pflasterapplikation auf den Impfstoff vorbereitet. Intercell kombiniert den klassischen Toxin-Ansatz der Impfung mit seinem modernen, pflasterbasierten nadelfreien Verabreichungssystem. Das SPS raut die Hornhaut (Stratum corneum) leicht auf. Das trockene Pflaster enthält das Antigen in einer stabilisierenden Arzneiträgerform und gibt das Antigen an die Haut ab. Aktivierte Langerhans-Zellen nehmen es auf und transportieren es zu den Lymphknoten.
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Anwendung: Influenza
Mit Peramivir wird voraussichtlich in etwa eineinhalb Jahren der nächste Wirkstoff gegen Influenza auf den Markt kommen. Der Wirkungsmechanismus ist ident mit dem von Oseltamivir. Als Neuraminidasehemmer verhindert es durch die Blockade des Virushüllproteins Neuraminidase das Abkoppeln neuer Viren von der infizierten Zelle. Dadurch wird die Infektion neuer Zellen und somit die Ausbreitung der Infektion verhindert. Peramivir ist seit einigen Jahren in klinischer Erforschung und gilt als aussichtsreicher Kandidat. Als injizierbarer Wirkstoff soll Peramivir künftig vor allem im Krankenhaus und bei schwerkranken Patienten eingesetzt werden. » Weiterlesen …
Antikörper gegen Kokain fangen das Suchtmittel vor seinem Übertritt ins ZNS ab. - Eine Studie, die bei Methadon-substituierten Patienten durchgeführt wurde, die von Drogen wie Crack, Haschisch, Alkohol und Opioiden abhängig waren.
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Lacosamid ist ein neues Antiepileptikum mit dualem Wirkmechanismus, das seit August 2008 zur Behandlung von partiellen Anfällen (epileptische Anfälle, die von einem bestimmten Teil des Gehirns ausgehen), als Zusatztherapie (add-on) zu anderen Antikonvulsiva für Patienten ab 16 Jahren zugelassen ist. » Weiterlesen …
Präparat Zebinix®
Wirkstoffgruppe Antiepileptikum
Wirkmechanismus Na-Kanal-Stabilisator
Indikation Zusatzbehandlung fokaler epileptischer Anfälle
Nebenwirkungen Schwindel, Müdigkeit
Interaktionen hormonelle Kontrazeptiva (Wirkungsabschwächung)
Kontraindikationen AV-Block 2. und 3. Grad, eingeschränkte Nierenfunktion
Halbwertszeit 10 – 20 Stunden
Tagesdosis 400 – 800 mg (1.200 mg) täglich
EU-Zulassung 21.04.2009
Eslicarbazepinacetat: Zebinix®, Exalief®
Epilepsie gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Fast jeder Hundertste ist betroffen. Die Behandlung fokaler Krampfanfälle, der häufigsten Form der Epilepsie, gestaltet sich weiterhin schwierig - bei bis zur 58 % der Patienten mit fokalen Anfällen können die Anfälle mit den existierenden Antiepileptika nicht beherrscht werden. Des Weiteren treten unerwünschte Ereignisse wie Schwindelgefühl und Schläfrigkeit bei existierenden Antiepileptika häufig auf und können bei bis zu 97 % der Patienten zu Beeinträchtigungen führen. Deshalb besteht ein Bedarf an neuen Antiepileptika, die effektiv die Anfallshäufigkeit senken können und gleichzeitig ein günstiges Sicherheitsprofil aufweisen. » Weiterlesen …
Im Jahr 2008 wurden mehrere Studien über Lipidsenkungen durchgeführt bzw. abgeschlossen.
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Vergleicht man die Ergebnissse der ERSPC-Studie (European Randomized Study for Prostata Cancer) mit der PLCO-Studie (Prostate/Lung/Colorectal/Ovarian - cancer screening trial) miteinander, so kann man leicht feststellen, dass die Europäische Studie eine Mortalitätsverbesserung für Patienten im Screeningarm aufweist, während diese Ergebnisse bei der amerikanischen Studie nicht nachvollzogen werden konnte. Die genauen statistischen Daten können bei einer Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft urologische Onkologie (AUO) (Autor D. Klamt) unter
nachgelesen werden.
Das Inkretinmimetikum Exenatid (Byetta) wird bei der Therapie des Diabetes mellitus 2 mal täglich s.c. injiziert. Das ist im Vergleich auf die tägliche Injektion gegenüber einer Insulintherapie nicht besonders attraktiv. Deshalb wurde jetzt ein Exenatid-Depot-Präparat entwickelt, welches nur einmal wöchentlich injiziert werden muss. Dabei wurden folgende Erkenntnise gewonnen. » Weiterlesen …