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Hopfen (Humulus lupulus) – bei Schlaflosigkeit und Unruhezuständen
29.01.2012, von ehaas 1 Kommentar

Der Hopfen ist ein ausdauerndes Schlinggewächs mit rechtswindendem Stängel, das  3 bis 6 m hoch wird und sowohl für die Brauindustrie als auch für die arzneiliche Nutzung von Bedeutung ist. Die Droge stammt ausschließlich aus Kulturpflanzungen, der Hopfen kommt jedoch auch wild in feuchten Gebüschen, an Flussufern, Waldrändern und Hecken vor. Unter Strobuli Lupuli (Hopfenzapfen) versteht man die ganzen Fruchtstände mit vielen Einzelfrüchten, die jeweils hinter einer großen, trockenhäutigen Fruchtschuppe stehen. Glandulae Lupuli sind die kleinen gelben Drüsen, die sich durch Sieben von den frisch getrockneten Hopfenzapfen ablösen lassen. » Weiterlesen …

ALOE-Gel (Aloe vera) – nicht zu verwechseln mit dem eingetrockneten Zellsaft aus den Blättern
15.08.2011, von ehaas Noch keine Kommentare

Während Aloe, der eingetrocknete Zellsaft aus den Blättern verschiedener Aloe-Arten (A. barbadensis, A. ferox), eine dunkelbraune Färbung und eine stark abführende Wirkung hat, ist das Aloe-Gel farblos und wird aus den inneren, schwammigen Teilen der Blätter gewonnen. Aloe-Gel enthält keine Anthranoide und wirkt daher nicht abführend. » Weiterlesen …

Resveratrol – Anti Aging
12.05.2011, von ehaas Noch keine Kommentare

Resveratrol wird von der Pflanze zum Schutz gegen erhöhte Belastung von außen, wie Ozon, UV-Strahlung, Insekten- und Pilzbefall, Infektionen und Schadstoffbelastung gebildet und kommt vor allem in den roten und weißen Traubenschalen vor. Da der Rotwein im Gegensatz zu Weißwein gemeinsam mit der Schale vergoren wird, liegen im Rotwein 10 – 20-mal höhere Konzentrationen von Resveratrol als im Weißwein vor. » Weiterlesen …

Silexan (Lasea®) – Lavendelöl zur Behandlung von Angststörungen
03.03.2011, von ehaas Noch keine Kommentare

Mit Lasea® steht nach der Marktrücknahme von Kava Kava im Juni 2002 in Deutschland nun wieder ein Phytopharmakon zur Selbstmedikation von Angststörungen zur Verfügung. Das Produkt ist in erster Linie für Patienten mit beginnender Angststörung gedacht. Sollte die Angststörung längere Zeit andauern, ist auf jeden Fall der Facharzt aufzusuchen. Weiters ist dringend davon abzuraten eigenständig ohne ärztliche Begleitung von einem Benzodiazepin zu Silexan umzusteigen. » Weiterlesen …

Rotkleeblätter (Trifolii pratensis folium) – bei Beschwerden im Klimakterium
29.12.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

Die Rotkleeblätter enthalten folgende Wirkstoffe: Rhodanid, Glykoside, Phytoestrogene (Isoflavone) sowie Poteaseinhibitoren. Die Isoflavone zählen zu den pflanzlichen Estrogenen (Phytoestrogene), die eine antiestrogene Wirkung aufweisen und die Leber zur Bildung von SHBG (Sex hormone binding protein) stimulieren. Sie stabilisieren den Menstruationszyklus, wirken tumorprotektiv, hemmen die Hautalterung und karzinogene Wirkung von UV-Licht auf die Haut, sie haben einen positiven Effekt auf die Knochendichte und führen beim Gefäßsystem zur Verbesserung der endothelialen Funktion. » Weiterlesen …

Roter Sonnenhut (Echinaceae sp.) – zur Stimulation des Immunsystems
13.10.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

echinaceaDer Rote Sonnenhut zählt zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und wurde bereits von den Indianern als Heilpflanze gegen Atemwegsbeschwerden und zur Behandlung von Verletzungen eingesetzt. Die Heilpflanze hat sich auch bei uns in der Medizin zur Anregung der allgemeinen Körperabwehr etabliert. Äußerlich wird der Sonnenhut bei eitrigen Wunden und chronischen Hauterkrankungen (z.B. Schuppenflechte) eingesetzt.

Echinacea Press-Säfte bzw. Echinacea-Extrakte werden aus Echinacea purpurea, Echinacea pallida und Echinacea angustifolia (letztere ist am schwersten zu kultivieren) gewonnen. Beim roten  Sonnenhut wird der ausgepresste Saft der oberirdischen Pflanzenteile verwendet. Die wirksamen Bestandteile sind sowohl in den Wurzeln als auch im Kraut nachweisbar. » Weiterlesen …

Grünteeblätterextrakt (Veregen®) – neue Therapieoption bei Feigwarzen
12.09.2010, von ehaas 7 Kommentare

Veregen® oder Polyphenon E-Salbe hat sich in klinischen Studien als wirksam und gut verträglich bei der Behandlung von externen Genitalwarzen erwiesen. Auch die Rezidivrate war nach der Behandlung reduziert. » Weiterlesen …

Baldrianwurzel (Valeriana officinalis) – bei Einschlafstörungen und nervösen Befindlichkeitsstörungen
25.07.2010, von ehaas 2 Kommentare

baldrianDer Baldrian ist eine große, aufrechte bis eineinhalbmeterhohe Pflanze mit gegenständigen, fiederschnittigen Blättern. Sowohl Monopräparate mit Baldrianextrakt als auch Kombinationen mit Extrakten aus Hopfenzapfen, Melissenblatt oder Passionsblumenkraut zeigen gute Wirksamkeit bei leichten bis mittelschweren Einschlaf- wie auch Durchschlafstörungen. Einen ausreichenden beruhigenden Einfluss hat der Baldrian jedoch nur bei höherer Dosierung. » Weiterlesen …

Kakaobohne (Theobroma cacao) – ein neuer Kandidat für Nahrungsergänzungen?
23.06.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

kakaoKakao-Extrakt wird aufgrund seines Gehaltes an Polyphenolen in Nahrungsergänzungen als Antioxidans, bei Altersbeschwerden und Herzkreislauferkrankungen angepriesen.

Der Kakaobaum kann bis zu 15 Meter erreichen und gehört zur Familie der Malvengewächse. Seine Früchte wurden seit mehr als 4000 Jahren als Nahrung verwendet. Der Name „Theobroma cacao” stammt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus „theos” = „Gott” und „broma” = „Speise”. Die Hauptanbaugebiete liegen in Brasilien, Elfenbeinküste, Malaysia, Ghana, Indonesien, Nigeria, Kamerun, Ecuador, Kolumbien, Dominikanische Republik und Mexiko. » Weiterlesen …

Weißdornblätter mit Blüten (Crataegi folium cum flore) – bei Herzinsuffizienz
12.05.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

crataegus1Der Weißdorn (Crataegus monogyna, C. laevigata)  ist fast überall verbreitet – er wächst in Laubwäldern und im Gebüsch als ein dorniger Strauch oder kleiner Baum. Seine Wirksamkeit als gut verträgliches Herz-Kreislaufmittel wird sowohl in der Volksmedizin geschätzt, als auch durch zahlreiche pharmakologische und klinische Studien gut belegt. Bei extremen körperlichen Belastungen, wie sie z.B. beim Bergsteigen in großen Höhen entstehen, gilt die Einnahme von Weißdorntropfen als Geheimtipp. » Weiterlesen …

Johanniskraut (Hypericum perforatum) – bei depressiver Verstimmung
02.04.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

hypericum1Johanniskraut zählt zu den am besten dokumentierten Phytopharmaka. Seine Wirkung bei „Major Depression” gleicht jener der synthetischen Standard-Antidepressiva bei deutlich geringerer Nebenwirkungsrate. Wechselwirkungen von Hypericum-Extrakten mit anderen Arzneimitteln sind in gleichem Ausmaß zu berücksichtigen, wie das bei synthetischen Antidepressiva der Fall ist. » Weiterlesen …

Astragalus membranaceus (Lectranal®) – bei Allergien, die durch Pollen, Hausstaubmilben und Tierhaare verursacht werden
17.03.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

In der traditionellen chinesischen Medizin wird Huangqi (Traganthwurzel) schon lange als „Qi stützendes und ergänzendes” wie auch „Oberfläche festigendes” Mittel eingesetzt. Neuerdings hat nun die Firma ERWO-Pharma den Extrakt aus der Traganthwurzel, der die Ausschüttung von Histamin verhindert und die Allergiesymptome verringert, aufbereitet und als OTC-Produkt auf den Markt gebracht. » Weiterlesen …

Hedera helix (Efeublätter) – bei Atemwegserkrankungen
04.02.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

efeu-1Der Efeu ist eine in Europa heimische, bis 20m hoch werdende und mit Haftwurzeln kletternde immergrüne Holzpflanze.  Die alte Kult- und Heilpflanze wurde bereits von römischen Autoren erwähnt und wird auf Grund ihrer spasmolytischen, sekretolytischen und leicht sedativen Wirkung bei Atemwegserkrankungen, Husten, Bronchitis und Keuchhusten eingesetzt. » Weiterlesen …

Passionsblume (Passiflora incarnata) – eine Studie über die Wirkung bei autistischen Patienten
26.01.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

Von der Passionsblume wird berichtet, dass sie eine beruhigende und ordnende Wirkung hat. Dies führte zu der Annahme, dass diese Substanz vielleicht auch in der Behandlung von autistischen Störungen wirksam sein könnte.

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Rhabarber-TE + Salbeiblätter-TE (Phytovir®) – eine neue pflanzliche Fieberblasencreme
16.01.2010, von ehaas 1 Kommentar

Phytovir stellt ein pflanzliches Topikum dar, das durch die Kombination von Rhabarber- und Salbei-Trockenextrakt eine ebenso gute antivirale Wirkung zeigt, wie Aciclovir. Pflanzen haben im Laufe der Evolution zahlreiche chemische Abwehrmechanismen entwickelt, um sich vor Viren zu schützen und bieten daher eine wertvolle Quelle für antivirale Substanzen. » Weiterlesen …