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Rotkleeblätter (Trifolii pratensis folium) – bei Beschwerden im Klimakterium
29.12.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

Die Rotkleeblätter enthalten folgende Wirkstoffe: Rhodanid, Glykoside, Phytoestrogene (Isoflavone) sowie Poteaseinhibitoren. Die Isoflavone zählen zu den pflanzlichen Estrogenen (Phytoestrogene), die eine antiestrogene Wirkung aufweisen und die Leber zur Bildung von SHBG (Sex hormone binding protein) stimulieren. Sie stabilisieren den Menstruationszyklus, wirken tumorprotektiv, hemmen die Hautalterung und karzinogene Wirkung von UV-Licht auf die Haut, sie haben einen positiven Effekt auf die Knochendichte und führen beim Gefäßsystem zur Verbesserung der endothelialen Funktion. » Weiterlesen …

Biotin – bei brüchigen Nägeln, Haarausfall, feiner Schuppenbildung der Haut
24.10.2010, von ehaas 2 Kommentare

biotin-enzymBiotin ist ein wasserlösliches Vitamin der B-Gruppe und wird auch als Vitamin H oder Vitamin B7 bezeichnet.  Es liegt in 8 stereoisomeren Formen vor, von denen nur eine aktiv ist: D-(+)-Biotin. Es spielt als Bestandteil wichtiger Enzyme eine wesentliche Rolle beim Fett-Metabolismus, bei der Synthese von Glucose und beim Zellwachstum.

In der Orthomolekularen Medizin wird Biotin bei Depressionen, Panikattacken, diffusem Haarausfall, brüchigen Nägeln, seborrhoischen Hautveränderungen und Akne eingesetzt. » Weiterlesen …

Johanniskraut (Hypericum perforatum) – bei depressiver Verstimmung
02.04.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

hypericum1Johanniskraut zählt zu den am besten dokumentierten Phytopharmaka. Seine Wirkung bei „Major Depression” gleicht jener der synthetischen Standard-Antidepressiva bei deutlich geringerer Nebenwirkungsrate. Wechselwirkungen von Hypericum-Extrakten mit anderen Arzneimitteln sind in gleichem Ausmaß zu berücksichtigen, wie das bei synthetischen Antidepressiva der Fall ist. » Weiterlesen …

Orthomolekulare Medizin – Zusammenhänge zwischen Mikronährstoffen und Depression
06.08.2009, von ehaas Noch keine Kommentare

Zur Aufrechterhaltung einer guten Gesundheit benötigt der Mensch laut Linus Pauling die Zufuhr der „richtigen Moleküle” beziehungsweise der lebensnotwendigen Nährstoffe in Konzentrationen, wie sie normalerweise in den Körperzellen vorkommen. Diese Nährstoffe bilden die Voraussetzung für die physiologischen Vorgänge in den Zellen und für eine optimale Leistungsfähigkeit des Organismus. Die orthomolekulare Medizin stellt keine Alternative zur Schulmedizin dar, sondern wird als begleitende Maßnahme, im Kontext mit einer gesunden Ernährung und Lebensführung, eingesetzt. Sie bedient sich wissenschaftlicher Methoden und versucht durch Beratung in Ernährungsfragen die Bevölkerung zur Selbstverantwortung in Gesundheitsbelangen hinzuführen und dadurch der Entstehung von chronischen Erkrankungen, hier wird die Thematik der Depressionen behandelt, vorzubeugen. » Weiterlesen …

D,L-Phenylalanin, L-Tyrosin – beeinflussen die Stimmungslage, das Schmerzgeschehen und die Bildung des Farbstoffes Melanin
24.07.2009, von ehaas 12 Kommentare

dopamin-biosynthese

Die Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin werden in der Orthomolekularen Medizin bei Depressionen, Parkinsonismus und zur Schmerzbehandlung eingesetzt. Weiters verspricht man sich positive Effekte bei Morbus Alzheimer, Drogenentzugstherapien, Multipler Sklerose, Schilddrüsenerkrankungen und bei Vitiligo (Weißfleckenkrankheit). » Weiterlesen …

Bupropion (Wellbutrin®) – zur Behandlung der “Major Depression”
14.07.2009, von ehaas Noch keine Kommentare

Bupropion ist ein atypisches Antidepressivum, das die Wiederaufnahme der Neurotransmitter Noradrenalin und Dopamin im Gehirn blockiert, während Serotonin und Monoaminooxidase unbeeinflusst bleiben. Die Substanz kennen wir von  Zyban®, das beim Nikotinentzug unterstützend eingesetzt wird. Zu denken gibt jedoch eine Warnung bei MedlinePlus (ein Service der U.S.National Library of Medicine und der Nationalen Gesundheitsinstitute) vor vermehrten Suizidgedanken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen während der Therapie mit Buprobion.

Lesen Sie mehr bei der Österreichischen Apotheker-Zeitung und bei MedlinePlus.

Agomelatin (Valdoxan®)
22.05.2009, von ehaas 4 Kommentare

agomelatinAgomelatin ist das erste Antidepressivum, das auf Grund seines dualen Wirkmechanismus neben der antidepressiven auch eine den Schlaf verbessernde Wirkung aufweist, ohne die Wachheit am Tag zu beeinflussen. Valdoxan®, das ein hervorragendes Verträglichkeitsprofil zeigt, wird seit Anfang 2009 in den europäischen Ländern (in Österreich ist es noch nicht registriert) vertrieben. » Weiterlesen …

L-Tryptophan – bei Depressionen und Schlafstörungen
13.05.2009, von ehaas 3 Kommentare


Die essenzielle Aminosäure Tryptophan, ein Vorläufer des Neurotransmitters Serotonin, wird in der Orthomolekularen Medizin (auch in Form von L-5-Hydroxytryptophan) bei depressiven Symptomen speziell in der prämenstruellen Phase und bei Schlafstörungen eingesetzt. In der Allopathie kommt es als mildes Schlaf- bzw. Beruhigungsmittel zum Einsatz (Kalma®). » Weiterlesen …