Am 1. Oktober 2009 erteilte die Europäische Kommission dem Unternehmen Bristol-Myers die Genehmigung für das Inverkehrbringen von Onglyza®, womit nun der dritte Vertreter aus der Gruppe der Gliptine als Add-on Kombinationstherapie bei Typ-2-Diabetes zur Verfügung steht. Gliptine hemmen den enzymatischen Abbau der Inkretinhormone. Onglyza® ist nur zusammen mit Metformin, Sulfonylharnstoffen oder Thiazolidindionen zugelassen. » Weiterlesen …
Saxagliptin (Onglyza®) – bei Typ-2-Diabetes
25.03.2010, von ehaas 3 Kommentare
Linagliptin – ein neuer DPP-4 Hemmer
29.12.2009, von kschweig 3 Kommentare
Anwendung: Typ-2 Diabetes
Mit der Entdeckung und der medikamentösen Beeinflussung des Inkretinsystems wurde in den letzten Jahren ein gänzlich neues Kapitel bei der Behandlung von Typ 2 Diabetes aufgeschlagen. Als Inkretine bezeichnet man Hormone, die bei Nahrungsaufnahme im Darm gebildet und freigesetzt werden und neben dem Blutzuckerspiegel auch noch eine Reihe anderer physiologischer Abläufe steuern. Auch wenn es schon früher Indizien für die Existenz dieses Systems gab, gelang es erst in den 60er Jahren eindeutig zu belegen, dass die Plasmainsulinspiegel bei oral verabreichter Glukose deutlich höher anstiegen, als wenn man die gleiche Menge intravenös appliziert (sog. Inkretineffekt). Die betreffenden Hormone, » Weiterlesen …
THERAPIE des Diabetes mit DPP-4-Hemmer sinnvoll?
10.12.2009, von kschweig 1 Kommentar
Wie Berichte der FDA und auch der EMEA zeigen, könnte es einen Zusammenhang zwischen Pankreatitis und Vaskulitis bei der Therapie des Diabetes mellitus mit Dipeptidylpeptidase-4-Hemmer (DPP-4-Hemmer) – Sitagliptin – geben. Die DPP-4-Blocker hemmen den Abbau der Inkretinhormone, welche ihrerseits die Freisetzung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse fördern. So sind der FDA zwischen 2006 und 2009 Meldungen zugegangen, in welchen über akuter Pankreatitis unter DPP-4 Therapie berichtet wird. Bei über 50 % der behandelten Patienten ist nach Absetzen der Dipeptidylpeptidasehemmer Besserung eingetreten. Auf Anordnung der EMEA muss die Fachinformation von Sitagliptin jetzt auch Hinweise auf kutane Vaskulitis enthalten.
Literatur:
http://www.emea.europa.eu/humandocs/PDFs/EPAR/janumet/H-861-en8.pdf
http://www.fda.gov/…/DrugSafetyInformationforHeathcareProfessionals/ucm183764.htm
arznei-telegramm. 40.Jhg.,9.Oktober 2009




