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Orthomolekulare Medizin - Chronische Schmerzen
02.08.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

Die gezielte Gabe von Mikronährstoffen, speziell der Eicosapentaensäure (EPA) und  Vitamin E, beeinflusst das Schmerzgeschehen (im Rahmen von rheumatischen und neurologischen Erkrankungen) positiv und ermöglicht in der Folge eine Reduktion der Dosierung von NSRAs (nicht steroidalen Antirheumatika).

Schmerz

Grundsätzlich dient der Schmerz dem Körper als ein Warnsignal, das anzeigt, wenn etwas nicht stimmt oder dass bestimmte Tätigkeiten, die dem Körper schaden, unterlassen werden sollten. Bei chronischen Schmerzen handelt es sich jedoch meist um ein quälendes Symptom, das viele Krankheiten begleitet und keinem informativen Zweck dient. Starke chronische Schmerzen können die Lebensqualität mindern, Depressionen auslösen und sich negativ auf das Immunsystem auswirken. » Weiterlesen …

Folsäure - bei psychischen und neurologischen Störungen, sowie bei Homocysteinämie
04.07.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

folsaureFolsäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine und findet in der orthomolekularen Medizin Anwendung bei Anämien, Bluthochdruck, Darmerkrankungen, Demenz, Diabetes mellitus, Psoriasis, in der Schwangerschaft und bei vielen weiteren Erkrankungen. Obwohl Folsäure von den Darmbakterien im Colon synthetisiert wird, können Folsäure-Hypovitaminosen durch Mangelernährung hervorgerufen werden. » Weiterlesen …

Kakaobohne (Theobroma cacao) - ein neuer Kandidat für Nahrungsergänzungen?
23.06.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

kakaoKakao-Extrakt wird aufgrund seines Gehaltes an Polyphenolen in Nahrungsergänzungen als Antioxidans, bei Altersbeschwerden und Herzkreislauferkrankungen angepriesen.

Der Kakaobaum kann bis zu 15 Meter erreichen und gehört zur Familie der Malvengewächse. Seine Früchte wurden seit mehr als 4000 Jahren als Nahrung verwendet. Der Name „Theobroma cacao” stammt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus „theos” = „Gott” und „broma” = „Speise”. Die Hauptanbaugebiete liegen in Brasilien, Elfenbeinküste, Malaysia, Ghana, Indonesien, Nigeria, Kamerun, Ecuador, Kolumbien, Dominikanische Republik und Mexiko. » Weiterlesen …

Alfa-Liponsäure (Thioctsäure) - ein ambiphiles Antioxidans
17.04.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

a-liponsaureAlfa-Liponsäure, auch Thioctsäure genannt, ist eine schwefelhaltige Verbindung, die in allen höheren Lebewesen endogen synthetisiert wird - sie ist daher nicht essentiell. In der Orthomolekularen Medizin findet sie bei Diabetes mellitus, bei Lebererkrankungen, bei Arteriosklerose und bei Schwermetallvergiftungen Anwendung. » Weiterlesen …

Orthomolekulare Medizin - Mikronährstoffe zur adjuvanten Behandlung von Hörsturz und Tinnitus
07.04.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

Hörsturz, Tinnitus, aber auch lärminduzierte und ototoxische Hörverluste lassen sich unter dem Begriff „stressbezogene Innenohrerkrankungen” zusammenfassen. Unter Tinnitus versteht man eine akustische Wahrnehmung durch eine Störung der Hörfunktion, die erstmals meist zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr auftritt. Diese Funktionsstörungen des Innenohrs, die als ständiges Läuten oder Sausen im Ohr wahrgenommen werden, können das Gehör stark beeinträchtigen und auch Schwindel verursachen. Stressbezogene Innenohrerkrankungen sind weit verbreitet, 10-20% der Bevölkerung sind davon betroffen. Mikronährstoffe stellen beim Hörsturz gemäß den AWMF-Leitlinien für Tinnitus eine Option zur Therapie dar. » Weiterlesen …

Chrom - ein essenzielles Spurenelement
28.01.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

Chrom ist ein lebensnotwendiges Spurenelement (ein Schwermetall), das dem Körper über die Nahrung zugeführt werden muss. Von den beiden Oxidationsstufen Cr(III) und Cr(VI) kann nur die erste biologisch aktiv werden, Cr(VI) ist toxisch. Da Chrom viele wichtige Funktionen im menschlichen Körper unterstützt, wird es neuerdings vermehrt in der Orthomolekularen Medizin eingesetzt, die Anwendung sollte aber speziell wenn die Zufuhr über physiologische Dosen hinausgeht, unter ärztlicher Begleitung erfolgen. » Weiterlesen …

Xylose Isomerase (Fructosin®) - eine neue Option bei Fructose-Malabsorption?
24.01.2010, von ehaas 8 Kommentare

Seit November 2009 steht nun nach Daosin® (bei Histaminintoleranz) und Lactrase® (bei Lactoseunverträglichkeit) auch für Fructose-Malabsorption ein Enzympräparat zu Verfügung, das Betroffenen eine Hilfestellung bieten soll. Fructosin® von Vitabiotics ist insofern als Fortschritt zu werten, da Fructosekarenz durch Diät nur sehr schwer erreicht werden kann. » Weiterlesen …

Orthomolekulare Medizin - Mikronährstoffe in der Schwangerschaft und Stillzeit
14.01.2010, von ehaas 2 Kommentare

Die Schwangerschaft ist ein natürlicher Vorgang, der aber mit umfassenden physiologischen Veränderungen verbunden ist. Der Bedarf an essentiellen Mikronährstoffen wie Folsäure, Jod, Eisen, Calcium und Magnesium übersteigt in dieser Zeit bei weitem den zusätzlichen Energiebedarf. In Abhängigkeit vom jeweiligen Nährstoff kann sich in der Schwangerschaft und Stillzeit der Tagesbedarf sogar verdoppeln. » Weiterlesen …

Taurin - eine nicht proteinogene Aminosäure mit antioxidativen Eigenschaften
06.01.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

taurinTaurin (Ethanolaminsäure) ist ein schwefelhaltiges Aminosäurederivat, das in der Leber aus L-Methionin und L-Cystein unter Beteiligung von Vitamin B6 gebildet wird.

Es ist nicht am Aufbau von körpereigenem Eiweiß beteiligt und liegt größtenteils in freier ungebundener Form im Organismus vor. Für Frühgeborene und Kleinkinder ist es essentiell. Besonders hohe Konzentrationen an Taurin weisen die Retina, das Zentralnervensystem und die Thrombozyten auf. » Weiterlesen …

Orthomolekulare Medizin - Chronisch entzündliche Darmerkrankungen und Reizdarmsyndrom
17.12.2009, von ehaas 2 Kommentare

Zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen zählen der Morbus Crohn, eine chronische, unspezifische Entzündung hauptsächlich des unteren Dünndarms und des Dickdarms (eine Erkrankung, die mit Fisteln, Abszessen, starken Schmerzen im rechten Unterbauch, sowie mit Durchfällen, Fieber und Gewichtsverlust einhergeht) und die Colitis ulcerosa, eine chronisch-rezidivierende Entzündung des Dickdarms. Bei Colitis ulcerosa bilden sich Geschwüre an der Darmwand und die Patienten müssen mit einem erhöhten Risiko für Karzinome im diesem Bereich rechnen. Die Erkrankung ist von blutigen Durchfällen begleitet und verläuft in Schüben, zwischen denen jeweils längere symptomfreie Phasen liegen. » Weiterlesen …

Omega-6-Fettsäuren (Gamma-Linolensäure, Linolsäure) - bei Allergien, Fettstoffwechselstörung, Neurodermitis und prämenstruellem Syndrom
11.11.2009, von ehaas Noch keine Kommentare

Omega-6-Fettsäuren zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren, bei denen die erste Doppelbindung vom Carboxyl-Ende aus gerechnet an Position 6 liegt. In der Orthomolekularen Medizin werden Gamma-Linolensäure (Nachtkerzenöl, Borretschöl) und Linolsäure (Leinöl) bei Allergien, Fettstoffwechselstörungen, Neurodermitis, Akne, Ekzemen, Hyperaktivität und prämenstruellem Syndrom eingesetzt. » Weiterlesen …

Orthomolekulare Medizin - eine Stärkung des Immunsystems verbessert den Schutz während der Erkältungszeit
23.10.2009, von ehaas Noch keine Kommentare

In der orthomolekularen Medizin liegt das Hauptaugenmerk darauf, das Immunsystem im Gleichgewicht zu halten und den Anforderungen entsprechend immer die korrekte Immunantwort zu erhalten. Erwünscht ist weder eine ungenügende Immunreaktion, die sich in Infektanfälligkeit und Immunschwäche ausdrückt, noch eine überschießende Immunantwort, deren Erscheinungsbild Überempfindlichkeit, Autoimmunerkrankungen und Entzündungen sind. » Weiterlesen …

Orthomolekulare Medizin - Zusammenhänge zwischen Mikronährstoffen und Depression
06.08.2009, von ehaas Noch keine Kommentare

Zur Aufrechterhaltung einer guten Gesundheit benötigt der Mensch laut Linus Pauling die Zufuhr der „richtigen Moleküle” beziehungsweise der lebensnotwendigen Nährstoffe in Konzentrationen, wie sie normalerweise in den Körperzellen vorkommen. Diese Nährstoffe bilden die Voraussetzung für die physiologischen Vorgänge in den Zellen und für eine optimale Leistungsfähigkeit des Organismus. Die orthomolekulare Medizin stellt keine Alternative zur Schulmedizin dar, sondern wird als begleitende Maßnahme, im Kontext mit einer gesunden Ernährung und Lebensführung, eingesetzt. Sie bedient sich wissenschaftlicher Methoden und versucht durch Beratung in Ernährungsfragen die Bevölkerung zur Selbstverantwortung in Gesundheitsbelangen hinzuführen und dadurch der Entstehung von chronischen Erkrankungen, hier wird die Thematik der Depressionen behandelt, vorzubeugen. » Weiterlesen …

Orthomolekulare Medizin - Leistungssport
30.06.2009, von ehaas Noch keine Kommentare

Während moderate körperliche Aktivität in Form von Ausdauersportarten das Immunsystem stärkt und der Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt, kann es beim Leistungsport, insbesondere wenn die durch den gesteigerten Energieumsatz entstandenen Nährstoffdefizite nicht ausreichend ersetzt werden, zu gesundheitlichen Belastungen kommen. Diese äußern sich in erhöhtem Verletzungsrisiko, Leistungseinbußen, verminderter Regenerationsfähigkeit und Schwächung des Immunsystems. » Weiterlesen …

Orthomolekulare Medizin - Schwermetallausleitung
30.03.2009, von ehaas 6 Kommentare

Unter toxischen Elementen versteht man jene Stoffe, die nach heutigem Stand der Wissenschaft keine essentielle Funktion im menschlichen Organismus haben und ihn bei chronischer Belastung schädigen. Zu den wesentlichsten Vertretern dieser Gruppe zählen Blei, Cadmium, Quecksilber, Silber, Zinn, Beryllium, Gold, Platin und Arsen. » Weiterlesen …