Tadalafil, ein PDE-5-Hemmer, der 2003 zur Behandlung von Erektionsstörungen zugelassen wurde und seit August 2011 als Adcirca® zur Behandlung der PA-Hypertonie eingesetzt wird, wurde im Oktober 2011 von der FDA auch zur Behandlung von benigner Prostatahyperplasie zugelassen. » Weiterlesen …
Tadalafil (Cialis®, Adcirca®) – bei erektiler Dysfunktion, pulmonaler Hypertonie und bei Prostatahyperplasie
15.04.2012, von ehaas Noch keine Kommentare
Roflumilast (Daxas®) – neuer Wirkstoff zur Behandlung der COPD
12.09.2010, von ehaas 13 Kommentare
Roflumilast ist der erste klinisch relevante PDE-4-Inhibitor zur entzündungshemmenden Behandlung von Patienten mit schwerer COPD in Verbindung mit chronischer Bronchitis. Es kommt in Kombination mit bronchienerweiternden Pharmaka zu einer Verbesserung der Lungenfunktion und zu einer Reduktion von Exazerbationen (Verschlechterungen). » Weiterlesen …
Indacaterol (Onbrez Breezhaler®)
06.03.2010, von kschweig 3 Kommentare
Präparat Onbrez Breezhaler®
Wirkstoffgruppe COPD-Therapeutikum
Wirkmechanismus beta-2-Sympathomimetikum
Indikation COPD
Nebenwirkungen inhalationsbedingter Husten
Interaktionen Hemmstoffe von CYP 3A4 erhöhen den Blutspiegel von Indacaterol
Kontraindikationen
Halbwertszeit 40-52 Stunden
Tagesdosis 1 x täglich 150 µg inhalativ bis 300µg.
EU-Zulassung 30.11.2009
Klinische Studien
Info Indacaterol ist ein langwirksames beta-2-Sympathomimetikum, welches ausschließlich zur Behandlung der COPD zugelassen ist. Es wird täglich 1x inhaliert.
Ambrisentan (Volibris®) – ein Endothelinrezeptor-Antagonist gegen Pulmonalhypertonie
23.01.2010, von ehaas Noch keine Kommentare
»Ambrisentan« blockiert den ETA-Rezeptorsubtyp und hemmt dadurch die Aktivierung von »Second-Messenger«-Molekülen, die für die Vasokonstriktion und Proliferation glatter Muskelzellen verantwortlich sind. Hingegen bleibt die ETB-vermittelte Vasodilatation über NO und Prostazyklin von »Ambrisentan« unbeeinflusst. » Weiterlesen …
Gefitinib (Iressa®) – zur Behandlung von fortgeschrittenem Lungenkarzinom
04.10.2009, von ehaas Noch keine Kommentare
Gefitinib ist angezeigt zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit lokal forgeschrittenem oder metastasiertem, nicht kleinzelligem Lungenkarzinom mit aktivierenden Mutationen der EGFR-TK.
Lesen sie mehr bei der Österreichischen Apothekerzeitung
TMC-207 – seit etwa 40 Jahren ein Tuberkulostatikum mit neuem Wirkmechanismus
26.08.2009, von kschweig Noch keine Kommentare
Anwendung: Antibiotikum, Tuberkulose
Tuberkulose ist eine Infektionskrankheit, die durch die Bakterienart Mykobakterium tuberculosis verursacht wird. Die Tuberkulose betrifft in erster Linie die Lunge. Von dort aus kann sich die Infektion über die Blutbahn auch auf andere Organe im Körper ausbreiten. Die Tuberkulose-Bakterien befallen neben der Lunge vor allem das Lungenfell, die Knochen, Harnwege, den Darm und die Haut. Die Ansteckung erfolgt in der Regel durch Tröpfcheninfektion. Infizierte Menschen geben aber die Bakterien nur dann an andere Menschen weiter, wenn die Tuberkuloseherde in der Lunge einen direkten Anschluss an die Bronchien haben. Diesen ansteckenden Zustand der Tuberkulose nennt man “offene Tbc”. Das heißt: Nicht jeder, der sich selbst infiziert hat, ist auch Überträger der Krankheit. Die Behandlung erfolgt mit sogenannten Antituberkulotika. In der Regel wird anfangs eine Kombination aus drei Medikamente über zwei Monate gegeben werden, anschließend ist es eine Kombination aus zwei Medikamenten, die weitere 4 Monate gegeben werden. Zu den Tuberkulostatika der 1. Wahl gehören Isoniazid, Rifampicin und Pyracinamid. Ein großes Problem der Tuberkulosetherapie besteht in der langen Behandlungsdauer und immer häufiger auftretenden therapieresistenten Bakterienstämmen. Das neuartige Chinolon-Antibiotikum TMC-207 könnte aber künftig die schwierige Behandlung der multi-resistenten (MDR)-Tuberkulose entscheidend verbessern, erste publizierte Resultate sind jedenfalls vielversprechend. » Weiterlesen …
Riociguat – ein völlig neuer Therapieansatz bei Lungenhochdruck zeichnet sich ab
05.03.2009, von kschweig Noch keine Kommentare
Anwendung: Pulmonale Hypertonie

Schätzungen gehen davon aus, dass mindestens 40.000 Österreicher, darunter viele Kinder und Jugendliche, an Lungenhochdruck leiden. Die Dunkelziffer ist auf Grund der schwierigen Diagnose hoch, es werden bis zu 200.000 Betroffene vermutet. Die unspezifischen Frühsymptome, wie Müdigkeit, Herzklopfen oder Atemnot schon bei normaler Belastung werden oft nicht richtig zugeordnet oder als Folge mangelnder Kondition abgetan. Bei der pulmonalen Hypertonie (PAH) wird durch Druckerhöhung im Lungenkreislauf über das normale Maß hinaus und zunehmenden Widerstand die rechte Herzhälfte überbeansprucht – mögliche Folge ist ein tödliches Rechtsherzversagen. » Weiterlesen …
Sitaxentan (Thelin®)
13.01.2009, von kschweig 1 Kommentar
Sitaxentan (Thelin®) ist ein Wirkstoff, der zur Behandlung der Pulmonalaterienhypertonie (PAH) zugelassen wurde. Er gehört in die Wirkstoffgruppe der Endothelin-Antagonisten und ist neben Bosentan der zweite Vertreter dieser Gruppe. Im Gegensatz zum nicht selektiven Endothelin-Antagonist Bosentan ist Sitaxentan ein selektiver Antagonist an Typ-A-Rezeptoren.





