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Kreatin - wichtig für den Energiestoffwechsel von Zellen mit hohem fluktuierendem Energiebedarf
10.03.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

Kreatin (Creatin, N-Amidinosarkosin) wird hauptsächlich in der Sportmedizin zur Leistungssteigerung eingesetzt, wobei wegen der vermehrten Wassereinlagerung in die Muskelzelle, auf eine ausreichende Zufuhr von Wasser (2-3 l/Tag) geachtet werden muss. Eine Erhöhung der muskulären KrP-Speicher (Kreatin-Loading) verzögert den ATP-Abbau bei kurzen, repetitiven Belastungen mit maximaler Intensität. Leistungssteigerungen sind beim Sprint, Schwimmen oder Rudern zu erwarten, weniger bei den Ausdauersportarten. Bei Produkten unklarer Herkunft ist unter Umständen mit Verunreinigungen durch anabol-androgene Steroide zu rechnen. Die Tagesdosis sollte in 2 Einzelgaben aufgeteilt werden (1. Gabe ca. 30-45 Min vor dem Training). Um Verletzungen vorzubeugen, sollten regelmäßig Einnahmepausen eingehalten werden. » Weiterlesen …

Orthomolekulare Medizin - Osteoporose und Knochenstoffwechsel
11.02.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

Die Volkskrankheit Osteoporose wird definiert als eine systemische Erkrankung des Skeletts unterschiedlicher Genese mit einer generalisierten oder lokalen Verminderung des Knochengewebes, infolge einer negativen Bilanz des Knochenstoffwechsels und Qualitätsminderung der Mikrostruktur. Während die Gabe von Vitamin D und Calcium seit langem in der evidenzbasierten Medizin ihren Platz einnimmt, wird in der Orthomolekularen Medizin das Augenmerk auch auf eine ganze Reihe anderer Mikronährstoffe gelegt. » Weiterlesen …

Chrom - ein essenzielles Spurenelement
28.01.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

Chrom ist ein lebensnotwendiges Spurenelement (ein Schwermetall), das dem Körper über die Nahrung zugeführt werden muss. Von den beiden Oxidationsstufen Cr(III) und Cr(VI) kann nur die erste biologisch aktiv werden, Cr(VI) ist toxisch. Da Chrom viele wichtige Funktionen im menschlichen Körper unterstützt, wird es neuerdings vermehrt in der Orthomolekularen Medizin eingesetzt, die Anwendung sollte aber speziell wenn die Zufuhr über physiologische Dosen hinausgeht, unter ärztlicher Begleitung erfolgen. » Weiterlesen …

Orthomolekulare Medizin - Mikronährstoffe in der Schwangerschaft und Stillzeit
14.01.2010, von ehaas 2 Kommentare

Die Schwangerschaft ist ein natürlicher Vorgang, der aber mit umfassenden physiologischen Veränderungen verbunden ist. Der Bedarf an essentiellen Mikronährstoffen wie Folsäure, Jod, Eisen, Calcium und Magnesium übersteigt in dieser Zeit bei weitem den zusätzlichen Energiebedarf. In Abhängigkeit vom jeweiligen Nährstoff kann sich in der Schwangerschaft und Stillzeit der Tagesbedarf sogar verdoppeln. » Weiterlesen …

Taurin - eine nicht proteinogene Aminosäure mit antioxidativen Eigenschaften
06.01.2010, von ehaas Noch keine Kommentare

taurinTaurin (Ethanolaminsäure) ist ein schwefelhaltiges Aminosäurederivat, das in der Leber aus L-Methionin und L-Cystein unter Beteiligung von Vitamin B6 gebildet wird.

Es ist nicht am Aufbau von körpereigenem Eiweiß beteiligt und liegt größtenteils in freier ungebundener Form im Organismus vor. Für Frühgeborene und Kleinkinder ist es essentiell. Besonders hohe Konzentrationen an Taurin weisen die Retina, das Zentralnervensystem und die Thrombozyten auf. » Weiterlesen …

Orthomolekulare Medizin - Chronisch entzündliche Darmerkrankungen und Reizdarmsyndrom
17.12.2009, von ehaas 2 Kommentare

Zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen zählen der Morbus Crohn, eine chronische, unspezifische Entzündung hauptsächlich des unteren Dünndarms und des Dickdarms (eine Erkrankung, die mit Fisteln, Abszessen, starken Schmerzen im rechten Unterbauch, sowie mit Durchfällen, Fieber und Gewichtsverlust einhergeht) und die Colitis ulcerosa, eine chronisch-rezidivierende Entzündung des Dickdarms. Bei Colitis ulcerosa bilden sich Geschwüre an der Darmwand und die Patienten müssen mit einem erhöhten Risiko für Karzinome im diesem Bereich rechnen. Die Erkrankung ist von blutigen Durchfällen begleitet und verläuft in Schüben, zwischen denen jeweils längere symptomfreie Phasen liegen. » Weiterlesen …

Omega-6-Fettsäuren (Gamma-Linolensäure, Linolsäure) - bei Allergien, Fettstoffwechselstörung, Neurodermitis und prämenstruellem Syndrom
11.11.2009, von ehaas Noch keine Kommentare

Omega-6-Fettsäuren zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren, bei denen die erste Doppelbindung vom Carboxyl-Ende aus gerechnet an Position 6 liegt. In der Orthomolekularen Medizin werden Gamma-Linolensäure (Nachtkerzenöl, Borretschöl) und Linolsäure (Leinöl) bei Allergien, Fettstoffwechselstörungen, Neurodermitis, Akne, Ekzemen, Hyperaktivität und prämenstruellem Syndrom eingesetzt. » Weiterlesen …

Orthomolekulare Medizin - eine Stärkung des Immunsystems verbessert den Schutz während der Erkältungszeit
23.10.2009, von ehaas Noch keine Kommentare

In der orthomolekularen Medizin liegt das Hauptaugenmerk darauf, das Immunsystem im Gleichgewicht zu halten und den Anforderungen entsprechend immer die korrekte Immunantwort zu erhalten. Erwünscht ist weder eine ungenügende Immunreaktion, die sich in Infektanfälligkeit und Immunschwäche ausdrückt, noch eine überschießende Immunantwort, deren Erscheinungsbild Überempfindlichkeit, Autoimmunerkrankungen und Entzündungen sind. » Weiterlesen …

Omega-3-Fettsäuren - von Bedeutung für rheumatische Beschwerden, Fettstoffwechsel, Schwangerschaft, Immunsystem
16.09.2009, von ehaas Noch keine Kommentare

Omega-3-Fettsäuren sind wesentliche Bausteine aller Zellmembranen und gleichzeitig Ausgangssubstanzen für die körpereigene Synthese der so genannten Eicosanoide. Omega-3-FS  werden in der Orthomolekularen Medizin bei Fettstoffwechselstörungen, rheumatischen Erkrankungen, Allergien, Bluthochdruck und zur Schmerzbehandlung eingesetzt. » Weiterlesen …

Orthomolekulare Medizin - Zusammenhänge zwischen Mikronährstoffen und Depression
06.08.2009, von ehaas Noch keine Kommentare

Zur Aufrechterhaltung einer guten Gesundheit benötigt der Mensch laut Linus Pauling die Zufuhr der „richtigen Moleküle” beziehungsweise der lebensnotwendigen Nährstoffe in Konzentrationen, wie sie normalerweise in den Körperzellen vorkommen. Diese Nährstoffe bilden die Voraussetzung für die physiologischen Vorgänge in den Zellen und für eine optimale Leistungsfähigkeit des Organismus. Die orthomolekulare Medizin stellt keine Alternative zur Schulmedizin dar, sondern wird als begleitende Maßnahme, im Kontext mit einer gesunden Ernährung und Lebensführung, eingesetzt. Sie bedient sich wissenschaftlicher Methoden und versucht durch Beratung in Ernährungsfragen die Bevölkerung zur Selbstverantwortung in Gesundheitsbelangen hinzuführen und dadurch der Entstehung von chronischen Erkrankungen, hier wird die Thematik der Depressionen behandelt, vorzubeugen. » Weiterlesen …

D,L-Phenylalanin, L-Tyrosin - beeinflussen die Stimmungslage, das Schmerzgeschehen und die Bildung des Farbstoffes Melanin
24.07.2009, von ehaas 5 Kommentare

dopamin-biosynthese

Die Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin werden in der Orthomolekularen Medizin bei Depressionen, Parkinsonismus und zur Schmerzbehandlung eingesetzt. Weiters verspricht man sich positive Effekte bei Morbus Alzheimer, Drogenentzugstherapien, Multipler Sklerose, Schilddrüsenerkrankungen und bei Vitiligo (Weißfleckenkrankheit). » Weiterlesen …

Orthomolekulare Medizin - Leistungssport
30.06.2009, von ehaas Noch keine Kommentare

Während moderate körperliche Aktivität in Form von Ausdauersportarten das Immunsystem stärkt und der Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt, kann es beim Leistungsport, insbesondere wenn die durch den gesteigerten Energieumsatz entstandenen Nährstoffdefizite nicht ausreichend ersetzt werden, zu gesundheitlichen Belastungen kommen. Diese äußern sich in erhöhtem Verletzungsrisiko, Leistungseinbußen, verminderter Regenerationsfähigkeit und Schwächung des Immunsystems. » Weiterlesen …

L-Carnitin - zentrale Bedeutung im Fettstoffwechsel und Energiestoffwechsel
23.06.2009, von ehaas Noch keine Kommentare

Carnitin - eine quartäre Ammoniumverbindung - ist eine natürlich vorkommende, vitaminähnliche Substanz, die 1905 zum ersten Mal aus Fleischextrakt isoliert wurde. Der Name leitet sich vom lateinischen „caro, carnis = Fleisch” ab. Die höchsten Konzentrationen an L-Carnitin im Körper finden sich in der Herz- und Skelettmuskulatur. » Weiterlesen …

Orthomolekulare Medizin - Sommer, Sonne, Carotinoide
28.05.2009, von ehaas Noch keine Kommentare

Chronische Belastungen durch Sonnenlicht, UV-Bestrahlung und Ozon führen zur Photoalterung der Haut, zu erhöhter Lichtempfindlichkeit und Pigmentstörungen, zu einem erhöhten Risiko für die Bildung von Hautkrebs (Plattenepithelkarzinom, Melanom) und zu krankhaften Veränderungen am Auge (Katarakt, Zerstörung der Sehzellen). Carotinoide sind aufgrund der großen Anzahl ihrer Doppelbindungen in der Lage, den zellschädigenden Singulettsauerstoff abzufangen, ohne selbst zerstört zu werden. » Weiterlesen …

L-Tryptophan - bei Depressionen und Schlafstörungen
13.05.2009, von ehaas 1 Kommentar


Die essenzielle Aminosäure Tryptophan, ein Vorläufer des Neurotransmitters Serotonin, wird in der Orthomolekularen Medizin (auch in Form von L-5-Hydroxytryptophan) bei depressiven Symptomen speziell in der prämenstruellen Phase und bei Schlafstörungen eingesetzt. In der Allopathie kommt es als mildes Schlaf- bzw. Beruhigungsmittel zum Einsatz (Kalma®). » Weiterlesen …