Extavia wird zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit multipler Sklerose (MS) angewandt, einer Erkrankung der Nerven, bei der eine Entzündung die Schutzhülle um die Nerven zerstört.
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Extavia wird zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit multipler Sklerose (MS) angewandt, einer Erkrankung der Nerven, bei der eine Entzündung die Schutzhülle um die Nerven zerstört.
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Anwendung: Multiple Sklerose
Mit Fampridin kommt eine altbekannte, einfache Struktur demnächst auf den Arzneimittelmarkt, die nach neuesten Ergebnissen von zwei Phase III Studien die Gehfähigkeit MS-Erkrankter signifikant verbessern kann. Ein oftmals zunehmender Verlust an Mobilität ist ja ein Hauptmerkmal von MS. Für die Betroffenen gibt es neben der Physiotherapie bisher nur wenige therapeutische Möglichkeiten. Hinweisen zufolge könnte die Behandlung von MS-Patienten mit Fampridin deren visuelle Funktionen wie auch Kraftentfaltung, Gehfähigkeiten, Erschöpfungszustände und Ausdauer verbessern. Grundsätzlich handelt es sich bei Fampridin um einen oral verfügbaren Kaliumkanalblocker. Die selektive Blockade der Kaliumkanäle von Nervenzellen bewirkt eine Verlängerung der Aktionspotentiale. Fampridin ist somit ein neuronaler Kaliumkanalhemmer, der die elektrische Signalleitung in demyelinisierten Nervenbahnen verstärkt und dadurch die bei MS auftretenden Symptome wie Muskelschwäche verbessern soll. » Weiterlesen …
Die Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin werden in der Orthomolekularen Medizin bei Depressionen, Parkinsonismus und zur Schmerzbehandlung eingesetzt. Weiters verspricht man sich positive Effekte bei Morbus Alzheimer, Drogenentzugstherapien, Multipler Sklerose, Schilddrüsenerkrankungen und bei Vitiligo (Weißfleckenkrankheit). » Weiterlesen …