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Naproxen-Esomeprazol (Vimovo®) – NSAR + PPI in einer Arzneiform
24.09.2011, von ehaas Noch keine Kommentare

Mit Vimovo® steht nun erstmals eine Fixkombination von einem NSAR und einem PPI als Magenschutz zur Schmerztherapie zur Verfügung. Durch eine IR-(immediate release)-Freisetzung von Esomeprazol aus der Hülle der Filmtablette und einer retardierten Freisetzung von Naproxen im Dünndarm soll der Magen geschützt werden. » Weiterlesen …

Sativex ® , Spray zur Behandlung der Spastik bei MS-PatientInnen
04.08.2011, von kschweig Noch keine Kommentare


Präparat Sativex®
Wirkstoffgruppe Cannabinoide
Wirkmechanismus CB1- und CB2-Agonisten, Regulatoren exzitatorischer Neurotransmitter (Glutamat).
Anwendung Spray für die Mundhöhle
Indikation Spastik bei Multipler Sklerose
Nebenwirkungen psychische Störungen (Benommenheit, Aufmerksamkeitsstörungen, Somnolenz), Gleichgewichtsstörungen
Interaktionen gleichzeitige Gabe von sedierenden Arzneimitteln (Reduktion der Muskelkraft: Sturzgefahr)
Tagesdosis max. 12 Spühstöße : 1 Sprühstoß = 2,7 mg THC + 2,5 mg CBD.
EU-Zulassung 1. Juli 2011 (BRD)

Für sehr viele PatientInnen, die an Multipler Sklerose leiden, stellt die Spastik ein großes Problem dar. Hierbei kommt es zu einer intermittierenden oder anhaltenden schmerzhaften Erhöhung des Muskeltonus. Mit Sativex steht nun erstmals ein Cannabinoid zur Behandlung der Spastik bei diesen MS-PatientInnen angewendet werden darf, die auf andere Arzneimittel (Baclofen, Tizanidin) nicht ansprechen.

Literatur

http://www.thisislincolnshire.co.uk/Cannabis-based-MS-drug-rejected-NHS-Lincolnshire/story-12801496-detail/story.html

http://msj.sagepub.com/content/10/4/434

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35804/Cannabis-Medikament_lindert_Spastizitaet_bei_multipler_Sklerose.htm

Tapentadol – Analgetikum gegen chronische Schmerzen
28.01.2011, von kschweig Noch keine Kommentare

Präparat Palexia®
Wirkstoffgruppe Opioid-Analgetikum
Wirkmechanismus MOR-Agonist + NRI  (MOR-NRI)
Indikation Nozizeptive, neuropathische, viszerale und entzündliche Schmerzen. Diabetische Polyneuropathie.
Nebenwirkungen Übelkeit, Erbrechen, Obstipation
Kontraindikation Atembeschwerden
Wechselwirkungen Mit anderen MAO-Hemmern sowie Serotonin-Wiederaufnahmehemmern
Bioverfügbarkeit 30 %
Plasmahalbwertszeit 4 Stunden
Tagesdosis Beginn: 2 mal täglich 50 mg, Steigerung bis max. 500 mg Tagesdosis
EU-Zulassung Oktober 2010

Tapentadol zeichnet sich durch einen dualen Wirkmechanismus aus: » Weiterlesen …

Orthomolekulare Medizin – Chronische Schmerzen
02.08.2010, von ehaas 2 Kommentare

Die gezielte Gabe von Mikronährstoffen, speziell der Eicosapentaensäure (EPA) und  Vitamin E, beeinflusst das Schmerzgeschehen (im Rahmen von rheumatischen und neurologischen Erkrankungen) positiv und ermöglicht in der Folge eine Reduktion der Dosierung von NSRAs (nicht steroidalen Antirheumatika).

Schmerz

Grundsätzlich dient der Schmerz dem Körper als ein Warnsignal, das anzeigt, wenn etwas nicht stimmt oder dass bestimmte Tätigkeiten, die dem Körper schaden, unterlassen werden sollten. Bei chronischen Schmerzen handelt es sich jedoch meist um ein quälendes Symptom, das viele Krankheiten begleitet und keinem informativen Zweck dient. Starke chronische Schmerzen können die Lebensqualität mindern, Depressionen auslösen und sich negativ auf das Immunsystem auswirken. » Weiterlesen …

Capsaicin (Qutenza®) – bei neuropathischen Schmerzen
28.04.2010, von ehaas 10 Kommentare

capsaicinQutenza®, ein kutanes Pflaster, das rasch hohe Capsaicin-Mengen freisetzt und damit eine prompte Schmerzlinderung erzielt (übliche transdermale Systeme geben nur lansam geringe Wirkstoffmengen an die Haut ab), wird wegen der anspruchsvollen Anwendungstechnik vorläufig nur an Krankenhausapotheken ausgeliefert. Eine einmalige Anwendung erzielt eine  mehrmonatige Schmerzlinderung, bevor sie wiederholt werden muss. » Weiterlesen …

D,L-Phenylalanin, L-Tyrosin – beeinflussen die Stimmungslage, das Schmerzgeschehen und die Bildung des Farbstoffes Melanin
24.07.2009, von ehaas 12 Kommentare

dopamin-biosynthese

Die Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin werden in der Orthomolekularen Medizin bei Depressionen, Parkinsonismus und zur Schmerzbehandlung eingesetzt. Weiters verspricht man sich positive Effekte bei Morbus Alzheimer, Drogenentzugstherapien, Multipler Sklerose, Schilddrüsenerkrankungen und bei Vitiligo (Weißfleckenkrankheit). » Weiterlesen …